Unterstützung aus der Nachbarschaft

Die Wilhelmsburger Rechtsanwältin Fatma Cevik (5.v.l.) konnte für das „Fastenbrechen“ in der DRK-Erstaufnahmeeinrichtung am Karl-Arnold-Ring viele Unterstützer gewinnen Foto: DRK

Wilhelmsburger Muslime luden Bewohner der
DRK-Flüchtlingsunterkunft Karl-Arnold-Ring zum Essen ein

Mit einer selbst finanzierten Initiative haben Wilhelmsburger Muslime die Flüchtlinge in der Erstaufnahme des Deutschen Roten Kreuzes am Karl-Arnold-Ring unterstützt. Anlässlich des Fastenmonats Ramadan organisierten 20 ehrenamtliche Helfer aus dem Stadtteil ein aufwändiges Essen nach Sonnenuntergang. Eingeladen waren alle 285 Bewohner der Flüchtlingsunterkunft, unabhängig von ihrem Glauben.
Das Essen in den eigens dafür dekorierten zwei Speiseräumen begann gegen 22 Uhr. Helfer
deckten verschiedene Speisen und Getränke auf, die der Hamburger Gastronom Yasar Oktay gespendet hatte. Mehr als 200 Bewohner folgten der Einladung. Bis weit nach Mitternacht saßen Asylsuchende aus 16 verschiedenen Herkunftsländern zusammen. DRK-Sozialarbeiterin Zaida Tariq: „Solche privaten Initiativen helfen, dass die Asylsuchenden sich hier aufgenommen und willkommen fühlen.“
Bis zum Ende des Fastenmonats ist die Essensausgabe in der DRK-Einrichtung zeitlich angepasst und findet für die muslimischen Bewohner zur Morgendämmerung und nach Sonnenuntergang statt.
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