Überflüssig oder alternativlos?

Die Vereine „Zukunft Elbinsel“ und „Die engagierten Wilhelmsburger“ hatten interessierte Bürger zu einem Vor-Ort-Termin an die Autobahn-Anschlussstelle Stillhorn mit Harald Köpke (BUND) eingeladen. Foto: Alfred Lischewski

Wilhelmsburger Initiativen lehnen geplante Trasse
der A26 Ost (Hafenquerspange) abolaf zimmermann,
wilhelmsburg

Der geplante Bau der A26 Ost, besser bekannt als „Hafenquerspange“, sorgt nicht nur für Begeisterung. Die beiden Initiativen „Engagierte Wilhelmsburger“ und „Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg“ lehnen das Projekt ab. Auch die Naturschutzverbände Nabu und BUND üben Kritik. Auf einer Radtour machten die Aktivisten jetzt interessierten Wilhelmsburgern ihre Kritikpunkte deutlich.
Worum geht’s? Hamburg soll eine weitere Autobahn bekommen: die A26-Ost. Die gut neun Kilometer lange 900-Millionen-Euro teure Strecke soll eine Verbindung zwischen A1 (Höhe Hohe Schaar) und A7 (Moorburg) schaffen. In Wilhelmsburg soll die Trasse parallel zur vorhandenen Straße Kornweide im Tunnel und weiter in einem Trog verlaufen. Dann wären Wohn- und Naherholungsgebiete betroffen.
Was kritisieren die A26 Ost-Gegner? Die den Planungen zu Grunde liegende Hochrechnung für die Steigerung des Containerumschlags und des Lkw-Verkehrs sei völlig überzogen.
Die jetzt ausgewählte Trasse wäre im Vergleich der verschiedenen Varianten die für die Natur unverträglichste, da sie die stärksten Umweltschäden zur Folge hätte. Nach den derzeit vorliegenden Plänen würde das dann mehrstöckige Autobahnkreuz Hamburg-Stillhorn beispielsweise auf bis zu 100 Meter Luftlinie an die Großsiedlung Kirchdorf-Süd mit ihren rund 6.000 Bewohnern heranreichen.
„Betroffen wären 53 Pflanzenarten, 52 Brutvogelarten sowie 4 vom Aussterben bedrohte Vogelarten“, heißt es in einer Mitteilung der Initiativen. Und weiter: „Bei Bauprojekten wie diesem ist ein Ausgleich für zerstörte Natur gesetzlich vorgeschrieben. Im konkreten Fall soll der Ausgleich in der Nähe von Stade geschaffen werden.“ Das wäre rechtlich in Ordnung, würde den Menschen in Wilhelmsburg aber nicht helfen.

Der geplante Bau der A26 Ost, besser bekannt als „Hafenquerspange“, sorgt nicht nur für Begeisterung. Die beiden Initiativen „Engagierte Wilhelmsburger“ und „Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg“ lehnen das Projekt ab. Auch die Naturschutzverbände Nabu und BUND üben Kritik. Auf einer Radtour machten die Aktivisten jetzt interessierten Wilhelmsburgern ihre Kritikpunkte deutlich.
Worum geht’s? Hamburg soll eine weitere Autobahn bekommen: die A26-Ost. Die gut neun Kilometer lange 900-Millionen-Euro teure Strecke soll eine Verbindung zwischen A1 (Höhe Hohe Schaar) und A7 (Moorburg) schaffen. In Wilhelmsburg soll die Trasse parallel zur vorhandenen Straße Kornweide im Tunnel und weiter in einem Trog verlaufen. Dann wären Wohn- und Naherholungsgebiete betroffen.
Was kritisieren die A26 Ost-Gegner? Die den Planungen zu Grunde liegende Hochrechnung für die Steigerung des Containerumschlags und des Lkw-Verkehrs sei völlig überzogen.
Die jetzt ausgewählte Trasse wäre im Vergleich der verschiedenen Varianten die für die Natur unverträglichste, da sie die stärksten Umweltschäden zur Folge hätte. Nach den derzeit vorliegenden Plänen würde das dann mehrstöckige Autobahnkreuz Hamburg-Stillhorn beispielsweise auf bis zu 100 Meter Luftlinie an die Großsiedlung Kirchdorf-Süd mit ihren rund 6.000 Bewohnern heranreichen.
„Betroffen wären 53 Pflanzenarten, 52 Brutvogelarten sowie 4 vom Aussterben bedrohte Vogelarten“, heißt es in einer Mitteilung der Initiativen. Und weiter: „Bei Bauprojekten wie diesem ist ein Ausgleich für zerstörte Natur gesetzlich vorgeschrieben. Im konkreten Fall soll der Ausgleich in der Nähe von Stade geschaffen werden.“ Das wäre rechtlich in Ordnung, würde den Menschen in Wilhelmsburg aber nicht helfen.

Was erhoffen sich die Planer?
Der Hamburger Hafen kann den Lkw-Verkehr schon jetzt kaum noch bewältigen. Dabei sollen Containerumschlag und Lkw-Verkehr noch zunehmen.
Durch die A26 Ost sollen die Köhlbrandbrücke, die Hamburger Innenstadt sowie die B73 im Hamburger Süden spürbar entlastet werden. Auch der Verkehr durch den Harburger Binnenhafen soll deutlich abnehmen.
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