Tschüß altes Schwimmbad!

Das „alte“ Schwimmbad war bei seinen Nutzern beliebt – wegen seiner zentralen Lage und seiner guten Schwimmsportmöglichkeiten. (Foto: cvs)

Letzter Öffnungstag am Sonnabend, dann kommen die Abrissbagger

Seit 1976 wird hier geplanscht, gesprungen und geschwommen, damit ist jetzt Schluss – und zwar endgültig. Das Schwimmbad an der Dratelnstraße wird abgerissen, Sonnabend ist der letzte Öffnungstag. Wilhelmsburger Wasserratten müssen sich jetzt gedulden, denn bis der Schwimmbad-Neubau in der Straße Am Inselpark fertig ist, werden noch ein paar Monate ins Land ziehen.
„Das neue Schwimmbad wird im Frühjahr eröffnet“, erklärt Kirsten Rüde, Sprecherin des Betreibers Bäderland. Pünktlich zur Eröffnung der internationalen Gartenschau (igs) und Bauausstellung (IBA) werde die Anlage, die nur rund 250 Meter vom alten Standort entfernt liegt, fertiggestellt sein. Das alte Schwimmbad müsse jetzt den Arbeiten auf dem igs-Gelände Platz machen, sodass von Ok-tober bis zum Frühjahr nächsten Jahres Schulen und Vereine auf andere Schwimmbäder ausweichen müssen. „Es fällt kein Schulschwimmen aus“, versichert Rüde.
Das neue Schwimmbad ist ein IBA-Projekt und Teil der neuen Wilhelmsburger Mitte. Eine Besonderheit ist das mobile Dach, das den Bau je nach Jahreszeit vom Hallen- zum Freibad machen kann und umgekehrt. Rüde: „Mit einer Glasfassade zum Südwesten, die sich über 40 Meter öffnen lässt, wird die Anlage bei schönem Wetter Freibad-Feeling bieten.“
Das 3.500 Quadratmeter große Spiel- und Sportbad soll 12,5 Millionen Euro kosten, wovon Bäderland mit 9,5 Millionen Euro den Löwenanteil zu tragen hat. Die Stadt Hamburg steuert drei Millionen Euro aus Mitteln des Infrastrukturprogramms bei.
Der Hamburger Wasserballsport soll hier seine neue Heimat finden.
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