Theaterstück über Wasser

Die jungen Künstlerinnen treten in unterschiedlichen indischen Trachten auf, die jeweils eine bestimmte Region repräsentieren, die auf Wasser angewiesen ist, Berge, Meer oder Wüste.

Diesjähriges Projekt der KinderKulturKarawane kommt aus Indien – Aufführung am 2. September im Bürgerhaus

Seit 13 Jahren gibt es die KinderKulturKarawane, die Kinder- und Jugendgruppen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa nach Deutschland einlädt, um hier Theater zu spielen, zu tanzen und zu musizieren. Judy Engelhard, die das Projekt seit Jahren begleitet, hat in diesem Jahr eine Gruppe aus Indien ins Bürgerhaus an der Mengestraße eingeladen. „Wir freuen uns, die Experimental Theatre Foundation aus Mumbai für die ersten zwei Septemberwochen auf den Elbinseln willkommen zu heißen“, so Engelhard.
Die jungen Schauspieler werden im Bildungszentrum „Tor zur Welt“ Tanz und Musikworkshops durchführen und gleich zu Beginn ihres Aufenthaltes im Bürgerhaus ihr aktuelles Theaterstück vorstellen: Am Montag, 2. September, zeigen sie um 11.30 Uhr das Stück „Drop to Drop. Water“ (ab 13 Jahren, Eintritt zwei/fünf Euro). Das Theaterstück befasst sich mit der Bedeutung des Wassers für Menschen und Natur. Indische Tänze und Musik begleiten das Stück und bieten Einbli-cke in die kulturelle Vielfalt des Subkontinents. Die „Experimental Theatre Foundation” wurde von dem Schauspieler und Regisseur Manjul Bhardwaj gegründet, der mit volksnahem Theater traditionelle Kunstformen Indiens aufgreift, um die Menschen zu unterhalten, ihnen aber auch soziale Themen näher bringen will.
Die Kinder der KinderKulturKarawane stammen aus sozialen Projekten, die sich um Straßenkinder, Kindersoldaten, Kinderprostituierten, AIDS- und Kriegwaisen, Flüchtlinge, Kinderarbeitern und Kindern und Jugendlichen in perspektivlosen Lebensverhältnissen kümmern und über kulturelle Arbeit versuchen, deren Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Perspektiven zu entwickeln. Zum Teil ist die kulturelle Arbeit auch eine Form der Therapie. Die Gruppen kommen für etwa sechs Wochen nach Deutschland und stellen hier ihr Können unter Beweis. Sie geben zudem Workshops, was den Kontakt zu den Gleichalt-rigen vor Ort intensiviert.
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