Sturmflut 1962 im Internet

Auf der neuen Website www.sturmflut.hamburg.de können Hamburger sich informieren und auch eigene Beiträge hochladen. Foto: pr

Stadtentwicklungsbehörde veröffentlicht interaktive Website

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat zum Gedenken an die Sturmflutkatastrophe von 1962 eine interaktive Website veröffentlicht. Unter www.sturmflut.hamburg.de findet der Nutzer eine historische Aufbereitung der Ereignisse von damals in Form von Zeitzeugenberichten – darunter ein Bericht von Senatorin Jutta Blankau aus Altenwerder –, eine interaktive Karte der 1962 überfluteten Gebiete mit Fotos und Texten sowie eine Bildergalerie ein mit vorher/nachher-Vergleichen zerstörter Gebiete und Informationen zum Hochwasserschutz heute.
In Wilhelmsburg finden außerdem zurzeit Workshops statt, bei denen sich Kinder und Jugendliche mit dem Thema Sturmflut auseinandersetzen. Die Ergebnisse in Form von Zeitzeugen-Interviews und Texten werden ebenfalls auf der Website präsentiert. Außerdem können Hamburger unter „Zeitzeugen“ ihre eigenen Erinnerungen und Gedanken hinzuzufügen und sich mit anderen austauschen. Über ein einfaches Eingabeformular lassen sich Texte und Bilder hochladen.
Am 16./17. Februar jährt sich zum 50. Mal die Sturmflutkatastrophe von 1962. Nachdem in der Nacht auf den damaligen 17. Februar unter der Wucht der Wassermassen mehr als 60 Deiche gebrochen waren, starben in Hamburg 315 Menschen, tausende mussten gerettet werden und zehntausende verloren ihre Häuser oder ihr Hab und Gut. Als Konsequenz wurde in den folgenden Jahrzehnten der Hochwasserschutz in Hamburg massiv ausgebaut.
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