Spielhaus-Neubau ist fast fertig

Der Veddeler SPD-Mann Klaus Lübke hat sich lange für den Neubau eingesetzt und freut sich, dass er bald fertig ist.

Veddeler Einrichtung kann voraussichtlich Ende Mai neue Räume beziehen

Noch wird gesägt, gehämmert, und gebohrt, doch schon bald sollen wieder Kinder durch das Spielhaus an der Katenweide toben können. Der Termin für die Einweihung des Neubaus der Veddeler Einrichtung steht bereits: Am 22. Mai sollen die Sektkorken knallen. Endlich! Dann geht für die Mitarbeiter der Einrichtung eine anstrengende Zeit zu Ende. Nachdem sie das alte Spielhaus im Sommer 2011 verlassen mussten, weil der marode Holzbau abbruchreif war, mussten sie ihre Schützlinge in mehr oder weniger geeigneten Ausweichquartieren betreuen.
Seit 2012 ist das Spielhaus auf dem Sportplatz Veddel untergebracht. Eine prekäre Situation, so Leiterin Britta Garbis. „Wir haben nur einen Raum. Die Kleinen spielen, und zeitgleich müssen die Großen Hausaufgaben machen. Das ist eine Herausforderung“, erklärt sie und fügt hinzu: „Die Kinder freuen sich schon alle auf den Neubau!“
Dort werden der Einrichtung wieder zwei getrennte Räume zur Verfügung stehen. Und Britta Grabis hat endlich genug Platz, um ein paar neue Ideen umzusetzen, zum Beispiel Hip-Hop-Kurse.

Auch angrenzender
Seniorentreff saniert

Sie möchte vor allem mehr Angebote für Jugendliche ins Programm nehmen. „Der Bedarf im Stadtteil ist groß“, sagt die Spielhaus-Leiterin. Auch längere Öffnungszeiten und ein offener Tag am Wochenende schweben ihr vor – beides ist im Sporthaus, das auch von anderen genutzt wird, nicht möglich.
Der Bau des neuen Spielhauses hatte sich immer wieder verzögert. Im vergangenen Jahr hatte eine geplatzte Ausschreibung für eine letzte Verzögerung gesorgt. Klaus Lübke ist erleichtert, dass das lange Warten bald vorbei ist. Der Veddeler SPD-Politiker weiß, wie wichtig die offene und kos-tenlose Kinderbetreuung für die Elbinsel ist. Er hat sich für den Neubau eingesetzt. „Das Spielhaus ist ein Frühwarnsystem“, sagt Lübke. „Die Mitarbeiter sind die ersten, die mitkriegen, was in den Elternhäusern los ist.“
Zeitgleich mit dem Neubau wird der angrenzende Seniorentreff saniert. Er bekommt neue Fenster und Bodenbeläge, barrierefreie Toiletten, eine neue Dämmung und die gleiche Lärchenholz-Verkleidung wie der Spielhaus-Anbau. Die Baukosten (465.000 Euro) tragen Bezirksamt, Bezirksversammlung Mitte sowie die Gesundheitsbehörde.
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