Sommerzeit Raserzeit und die Polizei schaut weiter zu?!

Wer sich dieser Tage, insbesondere in den frühen und späten Abendstunden, entlang der Veringstraße aufhält, um dort einfach gemütlich zu speisen oder ein Bier zu trinken, dem kann es passieren, dass er kurzweilig seinen Gesprächspartner nicht verstehen kann. Dies rührt von den vornehmlich in den Fahrzeugen einer bayerischen Automarke oder auf Motorrädern durch die Straße rasenden, meist Jung-Erwachsenen. Ein Zustand, der seit vielen Jahren anhält und nunmehr immer mehr zu werden scheint.

Jörn Frommann, Mitglied der Wilhelmsburger CDU, ist erstaunt darüber, dass offensichtlich nichts unternommen wird. "Ich bin auf meinen Besuchen im Reiherstiegviertel von Bewohnern angesprochen worden, die auch Angst um die Sicherheit ihrer Kinder haben", so Frommann, der selbst viele Jahre im Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung gesessen hat. "Meine eigenen Erfahrungen haben dies bestätigt. Messungen mit der Radarpsitole scheinen sinnvoll. Eine 30-kmh-Geschwindigkeitsreduzierung ist nicht umsetzbar, dass haben die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt" fordert Frommann. Insbesondere der Abschnitt zwischen der Fährstraße und der Neuhöfer Straße sei aus seiner Sicht betroffen.

"Ich habe bereits vor zwei Jahren gefordert, dass die Untere Straßenverkehrsbehörde endlich in die Bezirke kommen muss. Damit wären die Entscheidungen zwischen Politik, Verwaltung und Polizeikommissariaten besser und gezielter zu korrdinieren. Dies hat aber leider die SPD-Mehrheit abgelehnt." berichtet Frommann aus der Vergangenheit.
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