Seit 33 Jahren im Dienst

Der neue PK-Leiter Olaf Sobotta hat auch an seinem neuen Einsatzort stets ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter.

Olaf Sobotta ist neuer Chef des Wilhelmsburger Polizeireviers

Die Elbinsel hat einen neuen Polizei-Chef: Ab sofort leitet Olaf Sobotta das Polizeikommissariat 44 in der Georg-Wilhelms-Straße. Der 49-Jährige lebt im Landkreis Lüneburg und pendelte zuvor zwei Jahre lang nach Stellingen, wo er Chef des PK 27 war. Seinen bisherigen Arbeitsweg über die A7 und durch den Elbtunnel vermisst er nicht. „Jetzt stehe ich nicht mehr täglich im Stau“, freut sich Sobotta.
Seine Karriere hat der gebürtige Hildesheimer, der im Harzer Vorland groß geworden ist, 1981 gleich nach dem Realschulabschluss begonnen. Mit 16 Jahren ging er zum Bundesgrenzschutz. Später wechselte er zur Polizei, holte sein Fachabitur nach und hängte ein Studium ran. Den ersten Job in Hamburg hatte Sobotta in der Davidwache auf St. Pauli, wo er auch als Zivilfahnder auf dem Kiez unterwegs war.
An seinem Beruf reizt ihn besonders die Abwechslung. „Kein Einsatz und kein Tag gleicht dem anderen. Ich würde immer wieder Polizist werden“, erzählt er. Einige Einsätze wird Sobotta nie vergessen: So war er verantwortlicher Polizeiführer im Stadion als der FC St. Pauli den HSV mit 1:0 bezwang. Und auch als Wladimir Klitschko gegen David Haye kämpfte, war er dabei. „Das sind schon gigantische Einsätze“, sagt der eingefleischte St. Pauli-Fan mit einem Lächeln auf den Lippen.
Veränderungen hat Sobotta schon immer als positiv angesehen, auch den Wechsel ins Wilhelmsburg PK, das mit 128 Schutzpolizisten etwas größer ist, als die Wache in Stellingen. An seinem neuen Einsatzort plant er keine großen Umgestaltungen. „Mein Vorgänger hat mir ein gut geführtes Haus übergeben“, sagt Sobotta.
Der neue PK-Leiter freut sich darauf, Wilhelmsburg in den nächsten Wochen besser kennenzulernen. Eine kleine Rundtour hat er bereits gemacht und war besonders von den verschiedenen Gesichtern der Elbinsel mit Industrie- und Naturschutzgebieten sowie dem lebendigen Reiherstiegviertel begeistert. „Wilhelmsburg hat einen ganz besonderen Charme“, sagt er. „Ich fühle mich hier sehr wohl.“
In seiner Freizeit geht der Witwer und alleinerziehende Vater dreier Kinder gerne laufen oder schwimmen. Am liebsten verbringt er aber Zeit mit seinen Söhnen (17 und 19) und seiner 15-Jährigen Tochter zu Hause oder werkelt im Garten.
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