Schöne Ruinen

Für Theodor Yemenis sind moderne Ruinen ein Ort der Poesie und Ästhetik. Foto: Theodor Yemenis

Die Galerie23 zeigt Fotografien
von Theodor Yemenis
über die Schönheit des Verfalls

Von Bastian Schröder.
Eine gelungene Architektur wertet jedes Stadtbild ungemein auf. Dass aber auch Ruinen einen gewissen Charme besitzen, versucht Fotograf Theodor Yemenis zu zeigen. Die Galerie im Atelierhaus23, Am Veringshof 23, präsentiert ab Sonnabend, 4. Juli, unter dem Titel „Ruinenlust - Ästhetik des Verfalls / Poetik des Verschwindens“ seine Ergebnisse.
Leere Industrieanlagen, verlassene Krankenhäuser, sogenannte „Nicht-Orte“. Gebäude, die keine Funktion mehr übernehmen. Graffiti-Künstler oder Abenteuerlustige fühlen sich seit jeher von diesen verlorenen Orten angezogen und verzieren sie mit bunten Zeichnungen, Slogans oder Kritzeleien. Sie bilden das Motiv für Yemenis Untersuchungen: „Es entsteht eine Interaktion mit den leeren Architekturen“, so der Fotograf. Seine aufwändig hergestellten Fotografien auf Bütten-papier zeigen den Verfall architektonischer Strukturen als Gegenentwurf zu einer modernen Hochglanz-Architektur.
Zu sehen ist die Ausstellung bis Sonnabend, 19. Juli. Der Eintritt ist frei.
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