„Reiherstieg passt perfekt“

Auf Dirk Holms Vorschlag hin wird die neue Fähre „MS Reiherstieg“ heißen. Als Dankeschön ist der Wochenblatt-Leser bei der Taufe und Jungfernfahrt der Fähre dabei und bekommt einen Gutschein für die „Elbhüpfer-Tour“ der Hadag von Hamburg nach Wedel und zurück.

Wochenblatt-Leser Dirk Holm gibt neuer Hadag-Fähre einen Namen

Mit Schiffen und dem Hafen habe er von klein auf eine Verbindung, erzählt Dirk Holm. Sein Onkel war Seemann, er selbst hat bei Blohm und Voss Maschinenschlosser gelernt. Deshalb zögerte der Wilhelmsburger nicht lange, als er vergangenen Dezember im Elbe Wochenblatt den Aufruf las, einen Name für eine neue Hadag-Fähre vorzuschlagen. Holm machte mit und darf nun dabei sein, wenn das neue Schiff am Freitag, 18. Juli, an den St. Pauli Landungsbrücken, Brücke 2, auf seinen Vorschlag hin „Reiherstieg“ getauft wird und zu seiner Jungfernfahrt aufbricht.
Insgesamt gingen 45 Namensvorschläge bei der Hadag ein. „Reiherstieg passt perfekt“, findet Holm. Schließlich sei die Fährverbindung als gute Alternative zu Bus und Bahn besonders für die Bewohner des Reiherstiegviertels wichtig. „Wilhelmsburg ist ein bisschen schlecht dran, was den öffentlichen Nahverkehr angeht. Die S-Bahn ist dauernd überfüllt und es gibt keine direkte Busanbindung an die Innenstadt“, sagt der 61-Jährige, der sich beim Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg für die Belange seines Stadtteils engagiert.
Holm hat viele Jahre lang das Spreehafenfest mitorganisiert und gegen den Zaun gekämpft, der den Elbinselbewohnern den Zugang zum Wasser versperrte. „Würde der Zaun noch stehen, dann gebe es den neuen Anleger nicht“, ist er sich sicher. Er habe sich sehr gefreut, als der Anleger Ernst-August-Schleuse 2012 gebaut wurde und die Linie 73 nicht mehr an der Argentinienbrücke wieder kehrt machte, sondern bis Wilhelmsburg weiterfuhr. Obwohl Fahrten anfangs tagelang ausfielen, weil beide Schiffe, die hier im Einsatz sind, in Reparatur waren. „Nach dem kleinen Fehlstart funktioniert der Betrieb ja mittlerweile gut“, sagt Holm.
Einen Wunsch hat er aber noch: „Schön wäre es, wenn die Fähre auch am Wochenende fahren würde.“ Das ist jedoch nicht geplant: Nach Angaben der Hadag sei der Fahrplan mit Unternehmen in der Nähe der Nordelbstraße und der Argentinienbrücke abgesprochen, deren Beschäftigte die Fähre nutzen, um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Für Fahrten am Wochenende gebe es keine Nachfrage, so die Hadag.
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