Reichsstraße gesperrt - Stau!

Wilhelmsburger Reichsstraße wird zum Nadelöhr: In Fahrtrichtung Süden wird die B4/75 für zehn Tage dichtgemacht. (Foto: ad)

Wegen Asphaltarbeiten: B4/75 vom 31. August bis 10. September in Richtung Süden gesperrt – Behörde rät: Straße besser meiden!

Die Eröffnung der internationalen Gartenschau (igs) und Bauausstellung (IBA) rückt näher. Neben den Arbeiten auf dem Gartenschaugelände selbst und den Baustellen der IBA-Gebäude wird auch im öffentlichen Raum vieles auf Vordermann gebracht. Aktuell verpasst der Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer (LSBG) der Wilhelmsburger Reichsstraße einen neuen Asphalt. Für Autofahrer heißt das: Achtung, Stau!
Von Freitag, 31. August, bis Montagmorgen, 10. September, um 5 Uhr werden zwischen den Anschlussstellen Wilhelmsburg und Wilhelmsburg-Süd Asphaltierungsarbeiten durchgeführt. Es geht um den Einbau des OPA – offenporiger Asphalt oder auch „Flüsterasphalt“. „Er wird eingesetzt, um den Lärmpegel des Verkehrs deutlich zu senken“, informiert Susanne Meinecke, Sprecherin der Verkehrsbehörde. OPA weise einen sehr hohen Hohlraumgehalt auf, der den entstehenden Lärm „schlucke“ und dadurch die Lärmbelästigungen hörbar verringere.
In dieser Zeit wird die B4/75 in Fahrtrichtung Süd gesperrt, die Fahrtrichtung Nord bleibt jedoch offen. „Um beide Straßenseiten zu asphaltieren, wird der Verkehr auf die jeweils baufreien Fahrspuren verschwenkt“, so Meinecke.
Was bedeutet das für Autofahrer? Meinecke: „Wir empfehlen dem Durchgangsverkehr in Richtung Süden in dieser Zeit die Wilhelmsburger Reichsstraße zu meiden und die Bundesautobahn A255/A1 zu nutzen. Über die Anschlussstelle HH-Harburg kann man die B4/75 wieder erreichen.“ Mit Ziel Wilhelmsburg können Autofahrer aus Fahrtrichtung Nord an der Anschlussstelle Wilhelmsburg abfahren. In Wilhelmsburg wird die Umleitungsstrecke von der Anschlussstelle Wilhelmsburg bis zur Anschlussstelle Wilhelmsburg-Süd ausgeschildert.
Da zu befürchten ist, dass die Straßen in Wilhelmsburg zumindest zeitweise überlas-tet sein werden, appelliert die Behördensprecherin an alle Verkehrsteilnehmer, weiträumig auszuweichen oder – noch besser – während der Sperrzeit die S-Bahn zu nutzen.
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1 Kommentar
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Ingo Ludwig aus Rönneburg | 01.09.2012 | 12:51  
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