Post bleibt, wo sie ist

In Zukunft werden in der Veringstraße, Ecke Mannesallee, Post- und Finanzleistung in einem Kiosk angeboten.

Neuer Betreiber übernimmt Postbank-Filiale in der Veringstraße

Kunden der Postbank in der Veringstraße 42 können aufatmen: Zwar schließt das Unternehmen die Filiale wie berichtet zum 31. März, doch die Deutsche Post hat einen neuen Partner für den Standort gefunden, der hamburgweit bereits mehrere Postfilialen betreibt. „Wir gehen davon aus, dass alles zügig läuft“, sagt Postsprecher Martin Grundler. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Für den Umbau muss die Filiale voraussichtlich zwei Wochen lang geschlossen bleiben. In dieser Zeit können Kunden den Geldautomaten und Postkasten vor Ort weiter nutzen, für alle weiteren Leis-tungen müssen sie aber bis zum 15. April auf die drei Postshops in der näheren Umgebung ausweichen, so der Sprecher.
Zukünftig werden in der zum Kiosk umgebauten Filiale nahezu alle bisherigen Post- und Finanzleistungen angeboten. Nur eine Beratung, zum Beispiel zu Bau-
finanzierung, Altersvorsorge oder Kredite, gibt es dann nicht mehr. Dafür müssen Postbankkunden von den Elbinseln ab dem 1. April in das Finanzcenter am S-Bahnhof Wilhelmsburg im Wilhelm-Strauß-Weg 6 fahren.
Peter Flecke freut sich, dass die Post in der Veringstraße bleibt. „Wir sind ein Stadtteil mit 50.000 Leuten, das ist eine Kleinstadt. Nur eine Post am Bahnhof reicht nicht“, sagt der Erste Vorsitzende der Interessengemeinschaft Reiherstieg. Um sich für den Erhalt der Filiale stark zu machen, hatte sein Verein, ein Zusammenschluss von Geschäftsleuten und Bürgern des Viertels, seit Ende Januar Unterschriften gesammelt. Die Listen lagen in Apotheken, Restaurants und Geschäften im Reiherstiegviertel aus. Insgesamt haben 1.500 Wilhelmsburger und Menschen, die hier arbeiten, unterschrieben. „Ich möchte mich bei allen bedanken“, sagt Flecke zufrieden. Weil die Post noch rechtzeitig eine Lösung gefunden hat, wird er die Unterschriften nun nicht mehr wie zuerst geplant an den Petitionsausschuss des Bezirks und die Politik weiterreichen.
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