Pierre Vogel: Wieder weg aus Wilhelmsburg

Pierre Vogel ist kein Wilhelmsburger mehr. (Foto: Reinhard Schwarz)
Nach nur wenigen Wochen hat Pierre Vogel, Wilhelmsburgs wohl umstrittenster Neubürger, die Elbinsel wieder verlassen. Der Salafisten-Prediger aus Nordrhein-Westfalen war Mitte Juli mit seiner Familie in die Wohnung eines Freundes in der Rotenhäuser Twiete gezogen. Zuvor hatte der Eigentümer der Wohnung, die städtische Wohnungsgesellschaft Saga, dem Untermietverhältnis zugestimmt.
Jetzt soll Vogel Presseberichten nach wieder in der Nähe von Köln leben. Laut Verfassungsschutz, der den 36-Jährigen beobachtet, hatte der Konvertit Nordrhein-Westfalen den Rücken gekehrt, weil er in der dortigen Salafisten-Szene besonders wegen seiner öffentlichen Auftritte mit Popstar-Charakter umstritten war. Doch auch die Hamburger Salafisten haben den Prediger offenbar nicht mit offenen Armen empfangen. Vogel habe es schwer gehabt, in der Szene Fuß zu fassen, so die Verfassungsschützer.
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