Öffentlicher Pegelstand von Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg: REICHSSTRASSE - ES GEHT BESSER!

Wann? 24.01.2013 19:00 Uhr

Wo? Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20, 21107 Hamburg DE
Hamburg: Bürgerhaus Wilhelmsburg |

„Erst wenn man weiß, in welcher Stadt man leben will, kann man das dazu passende Verkehrssystem planen, gestalten und projektieren!“

Dies ist die Kernaussage des Wiener Verkehrswissenschaftlers Prof. Dr. Knoflacher, die er in seinem Gutachten zur Wilhelmsburger Reichsstraße den Hamburgern ins Stammbuch geschrieben hat. Der Bezirk Hamburg Mitte hat auf Empfehlung eines Beratungsgremiums von Bewohnern, Unternehmern und Politikern Wilhelmsburgs und der Veddel daraus den Schluss gezogen:

Wilhelmsburg braucht keine Reichsstraße im Autobahnformat

,
sondern eine leistungsfähige Straße, die in eine Stadt passt - mit höchstens 60 km/h und viel schmaler als eine Autobahn. Dieser Forderung schließen sich jetzt auch Abgeordnete der Bürgerschaft an.
Am Mittwoch, 23.1.2013, ab 15:00 diskutiert auch die Hamburgische Bürgerschaft über die Forderungen zur Wilhelmsburger Reichsstraße.

Planänderungen der Behörde

Bisher hat die Verkehrsbehörde darauf keine positive Antwort gefunden.
Sie hat vielmehr am 15.1.2013 Planänderungen zur Wilhelmsburger Reichsstraße vorgelegt, die nichts an dem Charakter einer Vollautobahn ändern, die die Sicherheit nicht erhöhen, aber einige konkrete Verschlimmbesserungen vorsehen. So soll z.B. der Vogelhüttendeich künftig in einer Schlangenlinie verlaufen, die ihn unsicherer macht und dazu führen, dass historisch wichtige Gebäude wie das Rubberthaus abgerissen werden müssen.

Der Bund zahlt keinen Rückbau

Außerdem ist jetzt vorgesehen, dass Hamburg auf den Kosten für einen Rückbau der alten Reichsstraße und den Abriss der Brücke über den Ernst-August-Kanal sitzen bleibt.
Die Reichsstraße wird für Hamburg ein immer teureres und undurchschaubareres Projekt, das Verkehrsprobleme nicht löst, sondern auf den Ortsstraßen verschärft.

Mitwirkende

Hartmut Sauer erläutert die Position des Gutachters Prof. Knoflacher
„Verkehr anders verstehen“
Michael Rothschuh erläutert die aktuellen Planänderungen und gibt Tipps für
Einwendungen: „Integrierte Planung sieht anders aus“
Manuel Humburg plädiert für den Ausbau des Provisoriums auf der jetzigen
Trasse: „Die Alternative ist - fast - schon fertig“
Moderation: Hartmut Sauer
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