MS Reiherstieg Ahoi!

Namensgeber Dirk Holm und seine Frau Ruth Lenz sind gerne mit Hadag-Fähren auf der Elbe unterwegs. „Das ist immer ein bisschen wie Urlaub, finde ich“, sagte Lenz.

Schiffstaufe an den Landungsbrücken: Neue Hadag-Fähre verstärkt ab sofort die Wilhelmsburg-Linie 73

Zur Schiffstaufe der neuen Hadag-Fähre „MS Reiherstieg“ kamen Dirk Holm und seine Frau Ruth Lenz mit der Fähre aus Wilhelmsburg an die Landungsbrücken. „Das hat sich ja angeboten“, sagt Holm lachend. Der städtische Fährbetreiber Hadag hatte den Gewinner des Wochenblatt-Namenswettbewerbs zur Schiffstaufe vergangenen Freitag eingeladen. Holm durfte die neue Fähre nicht nur nach dem gleichnamigen Nebenarm der Elbe und dem Viertel in Wilhelmsburg nennen, sondern die „MS Reiherstieg“ auch als einer der Ersten betreten.
Die neue Fähre soll die Flotte vornehmlich auf der Wilhelmsburg-Linie 73 verstärken. „Das Flachschiff ist eine eigene Hadag-Entwicklung, um speziell unter niedrigen Brü-cken wie der Argentinienbrücke durchzukommen“, erklärte Hadag-Chefin Gabriele Müller-Remer bei der Schiffstaufe. Insgesamt verfügt die Hadag über drei der flachen Modelle.
Die Jungfernfahrt des 1,8 Millionen teuren Schiffes fand sechs Monate später als ursprünglich geplant statt. Grund ist die Insolvenz der Werft SSB Spezialschiffbau Oortkaten, auf der das Schiff gebaut wurde. Gebraucht wird der Neubau angesichts steigender Fahrgastzahlen der Hadag. Die hätten sich in den letzten vier Jahren von vier Millionen auf achteinhalb Millionen mehr als verdoppelt, so Müller-Remer.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.