Klartext zum Inselpark

Ob der Zaun um den Inselpark stehen bleiben soll, oder nicht wird von den Bewohnern Wilhelmsburgs zurzeit heiß diskutiert.

Initiativen laden Bezirksamt am 11. Februar zum „Park-Ratschlag“ – im Anschluss sollen Wilhelmsburger Bürger diskutieren

Seit Wochen wird der Zaun um den Inselpark in Wilhelmsburg heiß diskutiert. Zum Hintergrund: Das Bezirksamt Hamburg-Mitte plant die für die Internationale Gartenschau (igs) aufgestellte Umzäunung stehen zu lassen und den Park nachts eventuell abzuschließen, um so Vandalismus zu vermeiden. Konkrete Details zu Schließungszeiten und Möglichkeiten, die Nord-Süd- und Ost-West-Wegeverbindung durch den Park auch nachts nutzen zu können, gibt es nicht. „Es fehlt eine klare Position der Verwaltung“, sagt Manuel Humburg vom Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg. Am Dienstag, 11. Februar, soll das Bezirksamt um 19 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20, nun Klartext zum Thema Inselpark reden.
Zu der öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Park-Ratschlag im großen Saal“ laden der Beirat für Stadtentwicklung, „Perspektiven“, der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg, die Wilhelmsburger Kleingartenvereine und der Verein Inselpark ein. Sie geben den Vertretern des Bezirksamts zuerst 15 Minuten Zeit, um ihre Pläne für den Inselpark vorzustellen, im Anschluss haben die Wilhelmsburger das Wort. „In dieser Frage gibt es Kontroversen innerhalb der Bevölkerung. Wir wollen eine offene Debatte“, stellt Humburg klar.
Selten war ein Thema so umstritten unter Wilhelmsburgern. Zwei Lager haben sich gebildet: Eine Gruppe stimmt dem Bezirksamt zu und befürwortet die Schließung, die andere will ihren Park zurück, ohne Grenzen, so wie es die igs und die Politik versprochen haben.
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