Kampf gegen die Vermüllung

Die Mitglieder der neuen Projektgruppe Stadtteilpflege engagieren sich für Sauberkeit auf der Elbinsel. Foto: Tsilis

Projektgruppe Stadtteilpflege wieder neu gegründet -
21 Teilnehmer bei erster Sitzung

Von Andreas Tsilis.
Nach fast drei Jahren gibt es wieder eine Projektgruppe Stadtteilpflege Wilhelmsburg. Zur ersten Sitzung trafen sich 21 Teilnehmer aus Bezirk, Stadtteilbeirat, Wasserverband und Wohnungswirtschaft. 2013 wurde der Initiative gegen Vermüllung der Geldhahn zugedreht. Was blieb, war der Müll. Nun stellt die Umweltbehörde bis Ende 2016 insgesamt 14.000 Euro bereit. „Wir wollen hier Olympiastadt werden, können aber nicht einmal das Grün vernünftig pflegen“, benannte Dittmar Lose (Wasserverband Wilhelmsburger Osten) das Problem.
Man müsse halt einen langen Atem haben, meinte der Interims-Projektvorsitzende Peter Flecke. Dem Wilhelmsburger Urgestein waren unter anderem die häufigen Pflanzendiebstähle ein Dorn im Auge.

„Müll zieht Müll an“

Enttäuscht zeigte sich der örtliche SAGA-GWG Geschäftsstellenleiter Mario Mack, dem andere Wohnungsunternehmen im Projekt fehlten. Peter Fleckes Vorschlag „sich einzelne, problematische Straßenzüge anzusehen und in den Griff zu kriegen“, fand breite Zustimmung.
Die nächste Sitzung findet statt am 3. Dezember, ab 18 Uhr, in der AWO-Stätte, Rotenhäuser Wettern 5. Bürger sind eingeladen. Frank Warschkow, Betriebsleiter Stadtreinigung Neuland, wird einen Kurzvortrag über behördliche Zuständigkeiten bei der Reinigung halten.
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