Jetzt wird Brot gebacken!

Im neuen Backhaus werden Backwaren in traditioneller Weise mit einem Holzbackofen hergestellt, etwa das „Wilhelmsburger Mühlenbrot“.

Mühle Johanna: Neues Backhaus eröffnet

Die Windmühle Johanna kann ihren Backbetrieb wieder aufnehmen: Vergangene Woche wurde in der Schönenfelder Straße das neue Backhaus eröffnet, das kleinste der insgesamt 60 Projekte der internationalen Bauausstellung (IBA). Bald wird es hier wieder nach frisch gebackenem Brot duften.
Das Fachwerkgebäude aus Backstein ist mit einem großen traditionellen Holzofen ausgestattet. Auf einer Grundfläche von acht mal sieben Metern und angeschlossenen 120 Quadratmetern wird hier demnächst das „Wilhelmsburger Mühlenbrot“ gebacken, das bislang in der Marmstorfer Bäckerei Becker in einem Elektroofen gebacken wurde – allerdings mit in der Windmühle produziertem Roggenschrot und Weizenmehl.
Das Backhaus mit dem Holzbackofen, das einst das Auskommen des Müllers sicherte, wird künftig ein wesentlicher Bestandteil des „Erlebnis-Mühlenmuseums“ werden und den traditionellen Weg des Getreidekorns von der Vermahlung zu Mehl und Backschrot bis zur Brotverarbeitung zeigen. „Das Backhaus bietet den Besuchern an den Mahl- und Backtagen nicht nur leckeres Backwerk zu genießen“, so Carsten Schmidt, Erster Vorsitzende des Wilhelmsburger Windmühlenvereins. „Dieses Alleinstellungsmerkmal unter den historischen Hamburger Mühlen gibt uns die Möglichkeit, die Freude am Backen und das Wissen um Zutaten und Verarbeitung an Kindergruppen und Schulklassen weiterzugeben.“
Doch für Mühle und Back-haus gibt es noch weitere Pläne: An zwölf Tagen will man 2013 geöffnet haben, es wird elf Seniorencafé-Tage geben und zehn Mal im Jahr einen plattdeutschen Stammtisch. Darüber hinaus bieten die Frauen des Windmühlenvereins und des Landfrauenverbandes einmal im Monat einen Backtag an.
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