Ist doch Ehrensache!

Mit Max Esers App sollen Freiwillige Helfer übers Smartphone schnell und einfach einen passenden Einsatzort finden.

Wilhelmsburger erfindet Smartphone-App für ehrenamtliches Engagement

Wer sich engagieren möchte, muss oft lange nach dem passenden Ehrenamt suchen. Welche Einrichtungen, Vereine und Organisationen im eigenen Stadtteil Hilfe brauchen, ist besonders schwierig herauszufinden, findet Max Eser. Deshalb will der Wilhelmsburger eine App fürs Smartphone entwick-eln, mit der interessierte Freiwillige in Hamburg schnell einen passenden Einsatzort finden können. „Apps sind im Alltag angekommen“, sagt der 24-Jährige. Schließlich nutzen immer mehr Menschen ihr Smartphone um mithilfe der kleinen Programme Nachrichten zu lesen, zu kommunizieren oder einzukaufen. Mit seiner Idee für die App „Ehrensache“ tritt Eser jetzt beim App Contest Hamburg 2014 der Handelskammer an.
Auch der Hobby-App-Entwickler engagiert sich ehrenamtlich. In seiner Freizeit hilft er bei Turnieren seines Kickboxvereins mit und arbeitet ehrenamtlich beim Mahnmal St. Nikolai. Eser hätte Lust, hin und wieder auch in seiner Nachbarschaft anzupack-en. „Ich wüsste aber nicht wo“, sagt er. „Man findet nur die großen Vereine im Internet, kleine Sachen sind schwer zu finden.“ Das soll sich mit seiner App ändern: Zukünftig sollen Interessierte auf Ihrem Smartphone sehen können, wo in ihrem Stadtteil aktuell Ehrenamtliche gesucht werden.
Das Konzept, die Grafik und ein einprägsames Logo, das für ineinandergreifende Arme steht, hat der Bautechniker selbst entwickelt. Doch bei der technischen Umsetzung seiner Idee braucht Eser noch Hilfe. „Ich kann nicht selbst programmieren. Aber über den Contest lerne ich sicher eine Menge Leute kennen, die Lust haben, einen zu unterstützen“, hofft er.
Ob er zu den Gewinnern des App-Contests gehört, erfährt Eser am Dienstag, 10. Februar. Dann prämiert eine Jury aus Fachleuten die besten der 53 eingereichten App-Ideen im Rahmen einer Feier. Die drei Erstplatzierten bekommen jeweils 2.500, 1.500 oder 1.000 Euro, um ihre Idee umzusetzen. Eser rechnet sich gute Chancen aus. Zumindest beim Publikumsvoting gehörte er mit 1.003 Stimmen bereits zu den besten drei.

❱❱ ehrensache-hamburg.jimdo.com/
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