IGS: Steuerzahlerbund kritisiert Senat

Blumenpracht und ein dickes Minus in der Kasse brachte die Internationale Gartenschau. (Foto: Claudia Pittelkow)
Wilhelmsburg. Schweres Missmanagement wirft der Bund der Steuerzahler dem Senat in Bezug auf die Internationale Gartenschau (igs) 2013 in Wilhelmsburg vor. Dass die Blümchenschau einen Verlust von 37 Millionen Euro einfuhr, hätte durch eine „klügere Preispolitik und ein ausgereifteres Marketing-Konzept“ vermieden werden können, so der Steuerzahlerbund in seinem diesjährigen Schwarzbuch. Zum Hintergrund: Ursprünglich rechneten die igs-Organisatoren mit fünf Millionen Besuchern, am Ende kamen aber nur rund eine Million. Hauptgrund dafür sei der mit 21 Euro zu hohe Eintrittspreis, argumentiert der Bund der Steuerzahler, der mehrfach gefordert hatte, den Eintrittspreis auf 15 Euro zu senken.
Im jährlich erscheinenden Schwarzbuch prangert der Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, den Umgang staatlicher Stellen mit öffentlichen Geldern zu kontrollieren, konkrete Fälle der Verschwendung von Steuergeldern an. Unter den etwa 100 Beispielen aus dem gesamten Bundesgebiet finden sich vier aus Hamburg – darunter die igs, die die mit Abstand höchste Geldsumme verschwendet habe.
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