Hochbahn oder Abriss - Was wird aus der Trasse der Wilhelmsburger Reichsstraße?

Hochbahn und Fernradweg auf der Trasse der Wilhelmsburger Reichsstraße

Am 12.Juli werden die Bauentwürfe für die "Nord-Süd-Achse" entlang der jetzigen Wilhelmsburger Reichsstraße vorgestellt. Einige sehen vor, dass der Damm der Reichsstraße abgetragen wird. Geschieht das, wird es in diesem Jahrhundert wohl keine U-Bahn in Wilhelmsburg geben.

Vor der IBA im Jahr 2013 gab es von allen Seiten Versprechungen für eine Verlängerung der U4 nach Wilhelmsburg und Harburg. Bei der Olympiaplanung wurde noch einmal damit gewunken. Aber Pläne gibt es nicht. Dafür aber eine Trasse, die eine Hochbahn möglich macht, die jetzige Wilhelmsburger Reichsstraße. Auf ihr kann eine Hochbahn entstehen, neben der Wohnbebauung in großen Stil möglich ist für autoarmes, aber verkehrlich gut angebundenes Wohnen.
Ein Tunnelbau für eine U-Bahn durch ganz Wilhelmsburg ist aufgrund der Bidenverhältnisse so teuer, dass er praktisch ausscheidet - so etwas baut man in der Hafencity, aber nicht in Wilhelmsburg. Eine andere oberirdische Trasse ist weder auffindbar noch durchsetzbar.

Wird der Damm abgerissen, gibt es keine Hochbahn

Es gibt Bau-Entwürfe mit und ohne Abriss des Dammes. Entscheidet man sich jetzt aus irgendwelchen Gründen für den Abriss, dann werden auch unsere Kinder und Enkel diese Trasse weder für einen Fernradweg (sie sieht es die bisherige Fahrradplanung der Verkehrsbehörde vor) noch für eine Hochbahn nutzen können.
Ein Grundsatz jeder vernünftigen Stadtplanung ist, dass beim Wohnungsbau das Verkehrsnetz von vornherein mit geplant wird. So hat man es auch bei der Hafencity getan. Verschiebt man die Diskussion um die U-Bahn auf später, sind die Möglichkeiten ein für allemal vertan.

Es muss jetzt eine langfristige Planung einer U-Bahn durch Wilhelmsburg nach Harburg geben.

Am Dienstag, 12. Juli, ab 17:30 können Sie im Bürgerhaus Position beziehen.
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