Groß-Sand hat „aufgerüstet“

Musikalische Grüße aus der Nachbarschaft: Pfarrer Thomas Hoffmann wurde bei der Gestaltung der Feierlichkeiten vom Grundschulchor St. Bonifatius unterstützt. Foto: Groß-Sand/S. eyßler

Wilhelmsburger Stadtteilkrankenhaus eröffnet Neubau mit Radiologie und Arztpraxen

Groß-Sand, das Wilhelmsburger Stadtteilkrankenhaus, hat sein Angebot um eine technisch aufgerüstete Radiologie und zusätzliche ambulante Leistungen erweitert. All das findet Platz im Neubau zwischen der St. Boni-
fatiuskirche und dem Groß-Sand-Haupthaus.
Im September 2013 hatten auf dem Grundstück der ehemaligen Schule die Bauarbeiten begonnen. Eine vollkommen neue
Radiologie für das Krankenhaus sollte her – samt modernster Großgeräte und all den technischen Voraussetzungen, die Röntgenplätze, CT-Raum und insbesondere die MRT-Kabine eben erforderten. „Für die Klinik eröffnen sich insbesondere mit der Inbetriebnahme des neuen MRT-Geräts ganz neue diagnos- tische Möglichkeiten“, freut sich Jens Göring, kaufmännischer Direktor Groß-Sand.
Ins zweite Obergeschoss des nach der Radiologie benannten „Haus R“ sind zu Jahresbeginn mehrere Facharztpraxen gezogen. Hintergrund: Schon im
Oktober 2014 hat Groß-Sand den Eintritt in die ambulante Patientenversorgung vollzogen – mit Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums, kurz MVZ. „Bei einem MVZ handelt es sich um einen Zusammenschluss aus ambulant tätigen Ärzten verschiedener Fachrichtungen, also eine Art Gemeinschaftspraxis, unter der Regie des Krankenhauses“, erklärt
Geschäftsführer Göring.
Dafür hat die Klinik sowohl bestehende Wilhelmsburger Praxen übernommen, als auch neue Mediziner auf die Elbinsel geholt. Während die orthopädische
Praxis Johne und der Chirurg Ahmad Fawad, Nachfolger von Dr. Dehoust in der Grotestraße, weiter an ihren bisherigen Standorten praktizieren, herrscht nun auch im Groß-Sand-Neubau reger Praxisbetrieb.
Dazu gehören neben dem neunköpfigen Team der radiologischen Abteilung nun auch die Orthopäden Mahamoude Geraldo und Prof. Jürgen Bruns, die Allgemeinmedizinerin Dr. Ulrike Anders, die Gynäkologin Dr. Marie-Therese Hillmann und ihre Praxis-Teams.
Übrigens: Im Krankenhaus läuft gerade eine Ausstellung des Wilhelmsburger Künstlers Günter Marnau mit dem Titel „Durchgänge“. Mit Fotos und Bildern auf Leinwand und Papier wird der Weg beschrieben, den Menschen in medizinischen Einrichtungen gehen: hinein und durch. Die Ausstellung geht bis zum 11. März.
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