Groß Sand: Alles im grünen Bereich

Modern: Das Geriatriegebäude des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand. (Foto: pr)

Jahresbilanz des Wilhelmsburger Krankenhauses fällt positiv aus

Im Jahr 2007 musste das Krankenhaus Groß Sand ein fettes Minus von 2,3 Millionen Euro vermelden. Zwar reduzierte sich der Betrag bei der Jahresbilanz 2008 ein wenig, dennoch leitete die Wilhelmsburger Klinik für die nächsten Jahre eiserne Sparmaßnahmen ein. Die Anstrengung hat sich gelohnt: „Das wirtschaftliche Ergebnis des Jahres 2010 weist einen Jahresüberschuss von 744.000 Euro aus“, erklärt Robert Möller, Kaufmännischer Direktor. Damit hat das Haus den Sprung in die Gewinnzone dicke geschafft.
Der Bilanzgewinn entspricht einer Ergebnisverbesserung um 149.000 Euro im Vergleich zum Jahr 2009 und einer Verbesserung um 1.394.000 Euro im Vergleich zu 2008. Auf Kurzform gebracht, bedeutet diese Entwicklung: Mehr Gewinn, mehr Personal, mehr Patienten, mehr Qualität. „Es hat sich gezeigt, dass das Krankenhaus strukturell gesund und der Aufschwung nachhaltig ist“, so Möller. Gesteigert werden konnten vor allem die Fallzahlen, das heißt: Immer mehr Menschen vertrauen sich der medizinischen Behandlung der Klinik an.
Durch die positive Entwick-lung konnte das Krankenhaus verstärkt in seine medizinische und pflegerische Qualität in-vestieren. Mit einer Zunahme von 17 Vollzeitstellen mehr in diesen Bereichen erweist sich der größte Arbeitgeber der Elbinsel im Jahr 2010 als einer der Jobmotoren der Region.
In diesem Jahr wurden bereits die Modernisierung von Eingang und Patientenaufnahme aus eigenen Mitteln realisiert, eine neue Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin sowie die Sektion Neurologische Frührehabilitation aufgebaut. Möller: „Geplant sind eine komplette Erneuerung der radiologischen Großgeräte sowie der Umzug der Radiologie in neue und moderne Räumlichkeiten.“ Für Patienten mit Magen- und Darmerkrankungen werde darüber hinaus die gastroenterologische Diagnos-tik ausgebaut.
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