Gefährlich: Freier Weg auf die S-Bahn Gleise

Das Loch ist riesig: Schon mehrmals hat Bernd Cornehl (mit Schnauzermischling „Bobby“) an dieser Stelle Kinder von den Gleisen geholt. „Die Kinder waren etwa sechs oder sieben Jahre alt“, sagt er. Foto: cvs

Absperrung zur S-Bahn kaputt - großes Loch im Zaun -
Wilhelmsburger vertreibt spielende Kinder von den Gleisen

Von Christopher von Savigny.
Das Loch im Zaun ist etwa eineinhalb Meter breit und einen Meter hoch – und gleich dahinter rauscht die S-Bahn vorbei. „Unglaublich“, sagt Bernd Cornehl. Schon mehrmals hat der Anwohner an dieser Stelle spielende Kinder von den Gleisen geholt. „Muss es erst so weit kommen, dass jemand platt gefahren wird?“, schimpft er. Zum wiederholten Mal hat er den Arbeitern im Bahnhof Bescheid gesagt. „Ich verstehe nicht, dass die Bahn nichts unternimmt.“
Eigentlich soll der marode und uralte Maschendrahtzaun die HVV-Fahrgäste daran hindern, die Gleisanlagen zu betreten. Parallel dazu verläuft ein Weg unter der Brücke Neuenfelder Straße hindurch. Anwohner nutzen ihn gerne, um vom Bahnhof aus zum Wohngebiet Schwentnerring zu gelangen. Am Ende des Zauns befindet sich ein ebenso altes und baufälliges Tor für Betriebsfahrzeuge der Bahn. Auch dort könnte man prinzipiell ganz einfach auf die Gleise kommen – denn das Tor ist nur mit ein paar Stückchen Draht gesichert.
Bei der Deutschen Bahn AG, die für die Sicherung ihre Anlagen zuständig ist, gibt man sich zerknirscht. „Das ist natürlich bedauerlich“, sagt ein DB-Sprecher, der nicht namentlich genannt werden möchte. Man werde sich schnellstmöglich um das Problem kümmern. Auch das kaputte Tor wollen sich die Arbeiter ansehen.. Wie lange dieser Zustand schon anhält und wie alt der Zaun eigentlich ist, weiß der Sprecher nicht zu sagen. „Aber danke für den Hinweis!“
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