Gartenschau: Dienstleister müssen Mindestlohn zahlen

Die miese Bezahlung eines Subunternehmers der internationalen Gartenschau (igs) hatte in den letzten Wochen für Empörung gesorgt. Matthias Polster, der den Zuschlag als Allein-Caterer bekommen hat, wollte seine Angestellten mit einem Stundenlohn von unter sieben Euro abspeisen. Peinlich: Hamburg hat gerade einen gesetzlichen Mindestlohn für städtische Angestellte von 8,50 Euro gefordert – und die igs gehört mehrheitlich der Stadt. Dass das nicht zusammengeht, hat man jetzt auch bei der igs eingesehen: „Sämtliche Dienst-leistungsunternehmen, mit denen die internationale Gartenschau Verträge für die Dauer der Gartenschau geschlossen hat, bezahlen ihren Beschäftigten mindestens einen Stundenlohn von 8,50 Euro (brutto)“, verkündete vergangene Woche igs-Sprecher Frank Krippner. Bereits abgeschlossene Verträge würden entsprechend angepasst.
Auf dem Gelände der internationalen Gartenschau arbeiten etwa 400 Beschäftigte von Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Gastronomie, Rettungsdienst, Reinigung, Kassen- und Einlassdienst sowie im Wachdienst.
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