Fußball bei jedem Wetter

Mit einem Scherenschnitt weiht Bezirksamtsleiter Andy Grote den neuen Sportplatz ein. (Foto: cvs)

Haus der Jugend Wilhelmsburg: neuer Kunststoffplatz eingeweiht

Christopher v. Savigny

Lange hatten die Kinder und Jugendlichen vom Haus der Jugend (HdJ) Wilhelmsburg auf diesen Moment gewartet: Nun haben sie endlich ihren funkelnagelneuen Kunststoffplatz, auf dem sie auch bei schlechtem Wetter dem Ball nachjagen können. Das 12 mal 25 Meter große Areal an der Neuhöfer Straße ist mit einer roten, elastischen Unterlage ausgestattet, die das Verletzungsrisiko bei Stürzen minimiert.
Außerdem gibt es zwei Fußballtore und zwei mobile Bas-ketballkörbe. Ein zu drei Seiten angebrachter, hoher Zaun verhindert, dass der Ball auf die Straße fliegt. Die Flutlichtanlage wurde repariert, zudem wurden neue Sitzbänke aufgestellt. Insgesamt kostete die Sanierung 125.000 Euro. Finanziert wurde das Projekt vom bezirklichen Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung, von der Stadtentwicklungsbehörde (BSU) und vom Bund.
Der Kunststoffplatz steht nicht ausschließlich den Besuchern des HdJ zur Verfügung, sondern darf von jedem genutzt werden. Zur Einweihung veranstalteten die umliegenden Schulen Rotenhäuser Straße, Fährstraße, die Bonifatiusschule sowie die Stadtteilschule Wilhelmsburg ein großes Fußballturnier. Selbst der neue Bezirksamtsleiter Andy Grote schaute anlässlich der Eröffnung des Platzes vorbei. „Ich freue mich ganz besonders darüber, dass die Jugendlichen selbst für Sauberkeit und Ordnung sorgen wollen“, sagte Grote. Diese Aufgabe hatte das HdJ bereits bei ihrem alten Sportplatz übernommen, an dessen Stelle nun der Kunststoffplatz steht.
Rund 15 Jahre hatte das HdJ auf den Bau der neuen Anlage gewartet. „Dass es nun endlich geklappt hat, ist ein ganz tolles Signal für Wilhelmsburg“, sagt die Stadttteilpolitikerin Anja Keuchel (SPD). Beim Bau des Allwetterplatzes handelt es sich um eine Maßnahme, die im Rahmen des „Masterplans Rotenhäuser Feld“ umgesetzt werden: Dazu gehören auch ein Bauspielplatz und ein Bolzplatz, die am Bunker auf der gegenüberliegenden Straßenseite entstanden sind. Ein Kletterparcours ist in Planung. Die Neuhöfer Straße soll durch „Sprunginseln“ für Fußgänger verkehrsberuhigt werden.
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