Für neue Hüpfburg gestrampelt

Gut gelaunt: Kathrin Gaebel von der Johanniter Bundesjugend, HdJ-Leiter Uli Gomolzig, Jan Schroer (HDI, v.l.) und André Meister ( Johanniter Jugend Harburg, hinten).

Kirchentags-Aktion der Johanniter beschert dem Haus der Jugend unverhoffte Geldspende

Ganz unverhofft ist das Haus der Jugend Wilhelmsburg zu einer Spende in Höhe von 733 Euro gekommen: Während des Kirchentags Anfang Mai hatte die Johanniter Jugend in Harburg zwei Ergometer aufgestellt, auf dem die Besucher strampeln sollten. Für jeden Kilometer stiftete ein Sponsor einen Euro für einen guten Zweck. Dieser „gute Zweck“ ist nun das HdJ am Rotenhäuser Damm. „Für uns war das eine tolle Überraschung“, sagt HdJ-Leiter Uli Gomolzig.
Insgesamt sind 1.466 Kilometer – und damit 1.466 Euro – zusammengekommen. Sponsor der Aktion ist das Versicherungsunternehmen HDI. Die Hälfte der Summe geht an die Johanniter Jugend in Harburg, die andere Hälfte nach Wilhelmsburg. „Wir wollten dem Stadtteil etwas zurückgeben, weil wir während des Kirchentags so nett aufgenommen wurden“, erklärt Kathrin Gaebel von der Johanniter Bundesjugend. Und da das Thema Kinderrechte bei den Johannitern eine große Rolle spielt, sei man auf die Jugendeinrichtung gestoßen.
Im Haus der Jugend weiß man bereits, wohin der unverhoffte Geldsegen fließen wird: in die nagelneue Multi-Kletter- und Hüpfburg, die vor kurzem angeschafft wurde. Das riesige, aufblasbare Spielzeug – 14 Meter lang, vier Meter hoch und sechs Meter breit – hat 6.500 Euro gekostet. „Dank vieler Sponsoren und privater Spender haben wir den Betrag nun fast zusammen“, so Gomolzig. Nur 500 Euro fehlten noch, dann sei die Hüpfburg komplett abbezahlt.
Zurzeit steht das Ding noch fest verpackt in der Ecke, aber sobald die Sommerferien beginnen, wird es aufgeblasen. Gomolzig: „Wir weihen die Hüpfburg am Dienstag, 25. Juni, um 11 Uhr offiziell ein.“ Da noch ein Unterbodenschutz fehlt, wird die Burg zunächst in der Sporthalle aufgepumpt. „Sobald wir eine Schutzplane haben, stellen wir die Hüpfburg auch bei Stadtteilfesten zur Verfügung“, verspricht der HdJ-Leiter.
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