Eröffnet: Die mügge

Die mügge – innovatives Gebäude und Bildungsprojekt in einem. (Foto: IBA/Bernadette Grimmenstein)

Stadtentwicklungssenatorin kam zur Einweihung auf die Veddel

von Angela Dietz

Ein zukunftsweisendes Projekt für Jugendliche wurde jetzt feierlich eröffnet: „Die mügge“ auf der Veddel. Der Verein Get the kick und die IBA als Partner realisierten das an eine Bootswerft erinnernde Haus gemeinsam. „Die mügge“ hat es technisch und bildungspolitisch in sich. Der Bezirk Mitte trägt mit 800.000 Euro den Löwenanteil an den Investitionskosten.
„Die Eröffnung ist eine Belohnung für die hoch engagierte Arbeit von Jürgen Hensen“, lobte Bezirksamtsleiter Andy Grote bei der Eröffnung. In den vergangenen Wochen arbeitete Ini-tiator Hensen, Mitarbeiter des Hauses der Jugend (HdJ), gemeinsam mit Jugendlichen und Fachfirmen am Innenausbau. „Siebeneinhalb Jahre von der ersten Vision bis zur Realisierung“, sagte Hensen. „Wir freuen uns darauf, mit unserer inhaltlichen Arbeit starten zu können.“
„Bildung ist ein sehr wichtiger Baustein unserer Stadtentwick-lung“, erklärte Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung. „Die mügge verbessert mit ihren Bildungsangeboten die Chancen junger Menschen, im Berufsleben Fuß zu fassen.“ Insbesondere Jugendliche, die in ihrer schulischen Entwicklung wenig erfolgreich waren, sollen dort eine Chance bekommen, einen Weg in die Berufswelt zu finden.
In dem werftähnlichen Haus am Wasser können sie sich beruflich qualifizieren oder ihre Freizeit verbringen. Herzstück ist der Bootsbau - neben einer Tischlerei und einer Stadtteilwerkstatt. Beratung und Freizeitnutzung wie Musik oder Kochen, spielen ebenfalls eine Rolle in dem Jugendbildungsprojekt.
Sowohl der Blick auf das Gebäude am Ufer des Müggenburger Zollhafens als auch der Blick vom Haus aufs Wasser ist imposant. Geheizt wird mit Brennstoffzellen-Technologie. „Das ist eine Innovation in der Energieversorgung“, erläuterte IBA- Geschäftsführer Uli Hellweg. „Die Brennstoffzelle ist ein Test und daher interessant für die Erprobung dieser Technik.“
Ohne zahlreiche Sponsoren, Spender und Kooperationspartner wäre „Die mügge“ wohl nicht gebaut worden.
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