Entlang der Elbe läuten die Glocken

Februar 1962: Land unter in Wilhelmsburg. Foto: Howe/privat

Gedenkveranstaltungen zum 50. Jahrestag der Flut

Am morgigen Donnerstag, 16. Februar, jährt sich die Sturmflutkatastrophe von 1962 zum 50. Mal. Anlässlich dieses Jahrestags findet um 18 Uhr am Flutmahnmal in der Kirchdorfer Straße, Ecke Siedenfelder Weg, die zentrale öffentliche Gedenkveranstaltung mit Bürgermeister Olaf Scholz statt. Nach einer Rede und der Niederlegung des Kranzes wird Suely Lauar das Ave Maria singen, danach entzünden Vertreter der Deichwacht die Mahnflamme. Neben dieser offiziellen Gedenkveranstaltung gibt es zahlreiche weitere Termine zur Sturmflut von 1962:
• Sind Katastrophen Gottes Wille? Mit der Frage des Glaubens angesichts des Unglücks beschäftigt sich am heutigen Mittwoch, 15. Februar, ein Gottesdienst in der Kreuzkirche. Von 19 bis 20.30 Uhr in Kirchdorfer Straße 168.
• Ebenfalls am heutigen Mittwoch, 15. Februar, stellt Hans Garbaden in der Honigfabrik, Industriestraße 125, seinen neuen Roman „Im Strom“ vor. Die Geschichte nimmt ihren Anfang in der Sturmflutnacht 1962 in Wilhelmsburg, in der zwei Jungen ihre gemeinsame Freundin verlieren. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
• Visuelles und Akustisches zur Sturmflut von 1962 präsentiert die Soulkitchenhalle, In-
dustriestraße 101, vom 16. bis 19. Februar, jeweils ab 21 Uhr.
• Die katholische Kirche St. Maximilian Kolbe, Krieterstraße 7, lädt für Donnerstag, 16. Februar, zum ökumenischen Gedenken der Flutopfer. Beginn: 16.30 Uhr.
• Ebenfalls am Donnerstag, 16. Februar, um 18.30 Uhr werden überall entlang der Elbe die Kirchglocken läuten.
• Die Bücherhalle Kirchdorf, Wilhelm-Strauß-Weg 2, lädt für Donnerstag, 16. Februar, zu einer Lesung mit dem Hamburger Autor Alexander Schuller: Sturmflut über Hamburg; Beginn ist um 19 Uhr.
• Im alten Schulgebäude Rahmwerder Straße 3 wird am Donnerstag, 16. Februar, um 19.45 Uhr eine Gedenktafel für die Georgswerder Flutopfer enthüllt; außerdem wird eine Bilderausstellung eröffnet.
• „Wenn wir diese Nacht bloß überleben!“: Am Sonnabend, 18. Februar, erinnern sich Wilhelmsburger Zeitzeugen von 15 bis 16.30 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche, Georg-Wilhelm-Straße 121.
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