Elf „Türme“ für Wilhelmsburg

Training: die Towers in der Großen Unihalle. (Foto: ch. v. savigny)

Premiere: Basketballspieler der „Hamburg Towers“ starten in die neue Saison

von Ch. v. Savigny, Wilhelmsburg

Es ist zwar noch nicht „ihre“ Halle, aber die elf Jungs von den Hamburg Towers fühlen sich auch in der Großen Sporthalle der Uni Hamburg zu Hause – jedenfalls, wenn man die Vielzahl an spektakulären Dunkings als Gradmesser nimmt. „Nur“ zum Pressetraining traf sich Wilhelmsburgs neue Profi-Basketballmannschaft nördlich der Elbe und sprühte dabei regelrecht vor Spielfreude. Am Sonnabend, 27. September, starten die Hamburg Towers in die erste Spielzeit ihrer Vereinsgeschichte beim Auswärtsspiel gegen die Giessen 46er. Zum ersten Heimspiel kommt es am Sonntag, 19. Oktober, in der umgebauten Inselparkhalle Wilhelmsburg, der ehemaligen Blumenhalle der Internationalen Gartenschau (igs). Gegner sind die Bayer Giants Leverkusen. „Wir fiebern alle der Premiere in Wilhelmsburg entgegen“, sagt Cheftrainer Hamed Attarbashi.
Bundesliga-Basketball hatte es in der Hansestadt mit dem BCJ Hamburg zuletzt vor zwölf Jahren gegeben. Jetzt geht mit den Hamburg Towers ein komplett zusammengewürfeltes Team in der 2. Liga „ProA“ an den Start, das sich erst seit einem Monat kennt.
Entsprechend zurückhaltend formuliert Attarbashi seine Erwartungen an die Mannschaft: „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, sagt er. „Ein Platz im Mittelfeld wäre schön.“
Für die Elbinsel sind die Hamburg Towers eine echte Sensation. „Wir haben hier so eine Art Vorbildfunktion“, sagt Flügelspieler Janis Stielow (19), der schon seit mehr als drei Jahren in Wilhelmsburg zu Hause ist. Auch einige seiner Mannschaftskollegen wollen demnächst auf die Elbinsel umziehen. Marvin Willoughby, sportlicher Leiter der Towers und Ex-Nationalspieler, ist sogar gebürtiger Wilhelmsburger.
Gegründet worden waren die Hamburg Towers vor einem Jahr im Zusammenhang mit der „Inselakademie“, die ihren Sitz gegenüber der Inselparkhalle hat. Ziel ist es, den Jugendsport zu fördern. Auch die Towers planen Kooperationen mit Schulen. „Wir hoffen, dass alle Wilhelmsburger Kids dazu
animiert werden, Basketball zu spielen“, sagt Jan Fischer, Pressesprecher der Hamburg Towers.
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