Eine Nacht – fünf Ausstellungen

Puppenkünstlerin Erika Harenkamp zeigt Besuchern des Museums Elbinsel Wilhelmsburg ihr Können. (Foto: Erika Harenkamp)

Kulturstätten auf den Elbinseln bieten zur 14. Langen Nacht der Museen besonderes Programm an

Während der hamburgweiten Langen Nacht der Museen gibt es auch in Wilhelmsburg viel zu entdecken. Fünf Kulturstätten laden Besucher am Sonnabend, 12. April, von 18 bis 2 Uhr nachts zu einem besonderen Programm ein. Wer sich die Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und Führungen auf der Elbinsel und im Rest der Stadt ansehen und anhören möchte, muss einmalig 15 Euro, ermäßigt 10 Euro Eintritt zahlen. Wo was los ist, steht im Wochenblatt:
Museum Elbinsel lässt die Puppen tanzen: Künstlerin Erika Harenkamp zeigt den Besuchern des Musems Elbinsel Wilhelmsburg, Kirchdorfer Straße 163, wie eine Porzellanpuppe hergestellt wird. Im Rahmen einer Sonderausstellung gibt es Modepuppen der letzten Jahrzehnte zu sehen. Wer Lust hat, kann unter Anleitung eine eigene „Anziehpuppe“ basteln.
Fotos aus der Mülltonne auf dem Energieberg Georgswerder: Aus dieser Perspektive gibt es Hamburg sonst nicht zu sehen: Die Müllmänner der Stadtreinigung haben ihre Lieblingsecken durch eine zur Lochkamera umgebaute Mülltonne fotografiert. Ihre preisgekrönten „Tonnografien“ sind im Informationszentrum der Stadtreinigung Hamburg auf dem Energieberg Georgswerder, Fiskalische Straße 2, zu sehen.
Wälderhaus bringt den Wald in die Stadt: Im Wälderhaus, Am Inselpark 19, stehen Vorträge über ökologisch bewirtschaftete Kaffeeplantagen und den Regenwald sowie Führungen durch das Science Center Wald und den innovativen Bau, der im Rahmen der IBA entstanden ist, auf dem Programm. Um 24 Uhr wird der Film „Das Geheimnis der Bäume“ gezeigt.
Seemannsessen auf dem Stückgutfrachter MS Bleichen: Auf dem über 50 Jahre alten Stückgutfrachter MS Bleichen am Bremer Kai werden unter dem Motto „Feuer und Wasser“ Konzerte und Führungen von der Maschine bis in die Kombüse geboten. Landratten können zudem Seemannsessen aus der Bord-Kombüse probieren. Nebenan im Hafenmuseum gibt es Feuerwasser zum Selbstbrennen und heiße Schmiedevorführungen.
BallinStadt entführt Besucher auf die grüne Insel: Im Auswanderermuseum BallinStadt, Veddeler Bogen 2, dreht sich alles um Irland. Interessierte können sich über die Hungersnot auf der grünen Insel und die Auswanderung vieler Iren nach Amerika informieren, irisches Bier trinken und zur Musik der Irish Folk Band „Trasnú“ tanzen.
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