Eine Kita für Hellmann

Es sieht zwar überhaupt nicht danach aus, aber demnächst wird in dieses Haus ein Kita einziehen. Foto: cvs

Fröbel-Gruppe gründet Betriebskindergarten in
der Industriestraße - Eröffnung Frühsommer 2016

Von Ch. v. Savigny.
Im Hof der Industriestraße 117 wird zurzeit kräftig gewerkelt. Die Gebäude sind von oben bis unten eingerüstet. Bis Ende April werden die Arbeiten noch andauern, anschließend erfolgt der Innenausbau. Etwa im Frühsommer soll in die ehemaligen Fabrikhallen, deren direktes Umfeld von Industrie und Gewerbe geprägt ist, ein Betriebskindergarten der Fröbel-Gruppe einziehen.
Es wird die erste Hamburger Kita des Unternehmens südlich der Elbe sein. „Für uns ist das ein großer Schritt, denn die Gegend ist nicht gerade typisch für einen Kindergarten“, sagt Mark Jones, Geschäftsleiter für Hamburg und Schleswig-Holstein. „Aber wir finden das Projekt spannend und wollen auch in ganz Hamburg präsent sein.“
Der Grund für die großangelegte Umbaumaßnahme (Investitionskosten: 1,6 Millionen Euro) liegt gleich gegenüber: Es ist das Logistikunternehmen Hellmann, das mit seiner Wilhelmsburger Filialniederlassung seit über 70 Jahren in der Hansestadt ansässig ist. Die Firma, die bereits mehrfach für ihre familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet wurde, soll eine bestimmte Anzahl an Betreuungsplätzen erhalten. „Über dieses Kontingent wird gerade verhandelt“, erklärt Jones. Insgesamt wird die Kita 150 Kindern im Alter von acht Wochen bis sechs Jahren Platz bieten. Die Einrichtung hat abends bis 22 Uhr geöffnet, eine Ferienschließung im Sommer ist nicht vorgesehen.
Zu den Besonderheiten der neuen Fröbel-Kita zählen die bilinguale Ausrichtung (deutsch/englisch oder deutsch/türkisch), sowie eine Ausstattung, die dem Standort angepasst ist. So sollen die Kinder in der Industriestraße mit Hellmann-typischen Lastwagen und Containern – allerdings aus Holz – spielen können.
Das Gebäude (1.370 Quadratmeter) hat zwei Etagen: Unten befindet sich der Krippenbereich mit einer „Elternlounge“ und einem „Kinderrestaurant“, ins Obergeschoss soll der Elementarbereich einziehen. Darüber hinaus ist eine 700 Quadratmeter große, begrünte Außenfläche vorgesehen. Träger der Kita ist die gemeinnützige Fröbel gGmbH „Bildung und Erziehung“. Mark Jones sieht der Eröffnung im nächsten Jahr mit viel Optimismus entgegen: „Wir haben schon jetzt die ersten Anmeldungen bekommen, obwohl der genaue Termin noch gar nicht feststeht“, sagt er.
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