Ein neuer Richtkranz hängt

Ein Prostit auf den Neubau: Bei einem der größten privaten IBA-Projekte, dem Gebäudekomplex am Inselpark, wurde Richtfest gefeiert. (Foto: J. Arlt/IBA)

Gebäudekomplex am Inselpark: Eingangsbereich von IBA und igs nimmt Gestalt an

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Im Präsentionsjahr der Internationalen Bauausstellung (IBA) sind im Wochentakt neue Ergebnisse zu sehen: Der Gebäudekomplex am Inselpark ist im Rohbau fertig, vergangenen Mittwoch wurde der Richtkranz hochgezogen. In die Häuser gegenüber dem Neubau der Umweltbehörde ziehen ein Pflegeheim mit Kita und Pflegeschule, ein Ärztehaus mit Wohnungen und Gewerbeeinheiten und die InselAkademie.
Der Gebäudekomplex bildet nicht nur den Eingangsbereich zur neuen Mitte Wilhelmsburgs, sondern auch zum Gelände der Internationalen Gartenschau (igs) und dem späteren Inselpark. Den größen Teil nimmt dabei das KerVita Seniorenzentrum mit 141 Pflegeplätzen und das zugehörige Ausbildungshaus für 50 angehende Pflegekräfte ein.
„Das Quartier zwischen Kurt-Emmerich-Platz, Neuenfelder Straße und Inselpark ist ein Herzstück der Internationalen Bauausstellung“, betonte Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau beim Richtfest. Aus einer „ehemaligen innerstädtischen Bruchkante“ entstehe dank moderner Architektur die neue Mitte Wilhelmsburgs.
Bei der kompletten östlichen Gebäudefront sorgen Wintergärten mit geschützten Balkonen, die zu den Gartenhöfen ausgerichtet sind, für effektiven Schallschutz und hohe Lebensqualität. Die Front besteht zum Teil aus Glasfassaden, die einen lichtdurchfluteten Innenraum ermöglichen.
Das Ärztehaus mit seiner grünen Keramikfassade stellt mit dem gleichhohen BSU-Neubau von gegenüber ein optisches Eingangstor zur Mitte Wilhelmsburgs dar. Im siebten und achten Obergeschoss entstehen vier Maisonette-Wohnungen mit Ausblick über das Areal. Im Erdgeschoss sollen Einzelhandel und Gastronomie einziehen. Ein weiterer Teil des Gebäudeensembles ist das Wohnhaus, in dem 28 Wohnungen entstehen. Das Haus der InselAkademie dient als Sitz des gleichnamigen Projekts, einem sportpädagogischen Angebot für Jugendliche verschiedener Herkunft. In zwei unteren Etagen sind Kurs- und Verwaltungsgebäude untergebracht, darüber entstehen fünf Wohnungen für Jugendliche.
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