Dratelnstraße: Arbeiten verzögern sich

Der Sielanschluss für das Gelände sorgt für Komplikationen.

Bisher konnten nur 80 Flüchtlinge in der neuen Außenstelle der Zentralen Erstaufnahme untergebracht werden

Ein Zaun versperrt die Zufahrt, dahinter ragen dicke Schläuche aus einer Baugrube: Das Containerdorf auf dem ehemaligen igs-Parkplatz in der Dratelnstraße ist noch immer eine Baustelle. „Bei den Sielanschlussarbeiten sind unerwartete technische Probleme aufgetreten“, teilt Norbert Smekal, Sprecher des Einwohner Zentralamtes, auf Anfrage des Wochenblatts mit. Das sei bei bisher unerschlossenen Grundstücken nicht ungewöhnlich. Ursprünglich war die Fertigstellung für Mitte November geplant. Wie lange man für die noch nötigen Arbeiten brauchen wird, kann Smekal momentan nicht sagen.
In der neuen Außenstelle Dratelnstraße der sogenannten Zentralen Erstaufnahme sollen bis zu 240 Flüchtlinge in Wohncontainern untergebracht werden, während ihr Asylantrag bearbeitet wird. 80 Bewohner haben die Unterkunft bereits Ende Oktober bezogen, mehr können es vorerst nicht werden. „Solange der Sielanschluss nicht hergestellt ist, muss weiterhin mit Abwassertanks gearbeitet werden, die einer ständigen Entleerung bedürfen“, erklärt Smekal.
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