„Die Insel hilft“ sucht neue Räume!

An der Ottensweide war lange Zeit die Kleiderkammer des Vereins „Die Insel hilft“ untergebracht. Foto: pr

vhw benötigt die Fläche in der Ottensweide

Der Verein „Die Insel hilft“ braucht dringend eine neue Bleibe. Bis 30. April müssen die bisher genutzten Räume in der Ottensweide geräumt werden. Die Vereinigte Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft (vhw) möchte dort in Zusammenarbeit mit „Hamburger Energie“ ein neues Blockheizkraftwerk einbauen.
Hintergrund: Der Verein „Die Insel hilft“ kümmert sich um die Integration von Flüchtlingen auf der Elbinsel. Hilfsangebote werden durchgeführt, Spenden gesammelt. Seit November 2014 hat die vhw dem Verein „Die Insel hilft“ mietfrei Gemeinschaftsräume der Wohnanlage an der Ottensweide zur Verfügung gestellt. Auch die Nebenkosten wurden überrnommen.
„Die Insel hilft“ hatte dort im Rahmen seiner Flüchtlingshilfe eine Kleiderkammer eingerichtet, diese aufgrund der Zentralisierung der Kleiderausgabe vor einigen Monaten aber geschlossen. Die vhs hat angeboten, „Die Insel hilft“ bei der Suche nach neuen Räumen zu unterstützen.
Wie geht’s jetzt weiter? Im Wochenblatt-Interview nimmt „Die Insel hilft“-Sprecher Daniel Peter Stellung.

Wie groß sind die Räume? Was hat „Die Insel hilft" dort gemacht? Nach Angaben des vhw ist die Nutzung als Kleiderkammer beendet, die Fläche soll nur noch als Lager dienen.
Die Räumlichkeiten sind etwa 320 Quatratmeter groß. Die nicht mehr genutzten, ehemaligen Freizeiträume erstrecken sich über zwei Stockwerke und bestehen aus fünf Zimmern, zwei Küchen, Toiletten, zwei Abstellräumen und einem großzügigen Eingangsbereich.
Bis Ende 2015 wurden die Räume von „Die Insel hilft“ hauptsächlich als Kleiderkammer benutzt - bis die Leitung der Zentralen Erstaufnahme Dratelnstraße unserem Verein mitgeteilt hat, dass unsere Kleiderkammer nicht mehr benötigt werde, um die dortigen Geflüchteten zu versorgen.
Seitdem ist die Kleiderkammer in der Ottensweide geschlossen, sollte jedoch verkleinert werden und als Notkleiderkammer weiterbestehen, um auf Engpässe bei der Versorgung mit Erstausstattung reagieren zu können, wie nach der Erweiterung der Dratelnstraße im letzten Jahr.

Wie sollten die Flächen
jetzt genutzt werden?

Seit Oktober 2015 wurden die Räumlichkeiten in der Ottensweide zusätzlich durch unser Begleitangebot genutzt. Dort unterstützen unsere Ehrenamtlichen Geflüchtete, unter anderem bei der Suche nach Wohnungen und dem Ausfüllen von Behördenformularen.
Dieses Angebot sollte in Rück-sprache mit der vhw ausgebaut werden, unter anderem durch PC-Arbeitsplätze, an denen Geflüchtete selbstständig recherchieren können. Außerdem fanden in der Ottensweide hin und wieder vereinsinterne Treffen statt.

Wie sieht das Anforderungsprofil für neue Räume aus: Größe, Lage, Kosten etc..? An wen können sich interessierte Vermieter wenden?
Wir sind der vhw sehr dankbar, dass wir diese großzügigen Räumlichkeiten so lange verwenden durften - gleichzeitig bedauern wir es natürlich, dass die Räumlichkeiten nun wieder für den Eigenbedarf benötigt werden. Aufgrund der Größe und der Lage waren sie für unsere Bedürfnisse nämlich nahezu perfekt!
Wir suchen einen zentralen Standort in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft, der mindestens genug Platz für mehrere PC-Arbeitsplätze (ab 30 qm) bietet und über eine Toilette verfügt.
Natürlich gilt: Je größer, desto besser - der Platz bliebe auf keinen Fall ungenutzt! Je mehr wir zur Verfügung haben, desto mehr Angebote können dort stattfinden. Leider können wir als Verein nicht alleine für die übliche Miete solcher Räumlichkeiten aufkommen - wir sind auf das Entgegenkommen des Vermieters oder die Unterstützung eines Förderers angewiesen.
Über jeden Tipp und jede Hilfe freut sich der Verein sehr (mail@inselhilfe.org)!
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