Der Neue in der Boni

Christian Münch hat im August sein neues Büro in dem schönen Altbau der Bonifatiusschule bezogen.

Christian Münch hat die Leitung der Bonifatiusschule übernommen

In der Ecke steht eine Gitarre, neben dem Schreibtisch ein gerahmtes Bild seines einjährigen Sohnes – Christian Münch hat sich in seinem neuen Büro eingerichtet. „Na ja, der Gitarre fehlt noch eine Saite“, sagt der neue Leiter der katholischen Bonifatiusschule und lächelt. Sobald sie aufgezogen ist, will er wieder Musik machen. In Heilbronn hat Münch mit Kollegen gespielt, am liebsten Klassiker, wie Songs von den Beatles. „Ich fände es schön, wenn sich hier auch interessierte Leute finden“, sagt der 36-Jährige.
Für seine neue Aufgabe zog der gebürtige Heidelberger Anfang August mit seiner Frau, dem gemeinsamen Sohn und ihrem Hund nach Norddeutschland. Im Landkreis Lüneburg hat die Familie ein neues Zuhause gefunden. „Wir wollten es gerne etwas ländlicher haben“, erklärt Münch. Deshalb hätten sich seine Frau und er gegen Wilhelmsburg entschieden, auch wenn ihm der Stadtteil mit seinen vielfältigen Kulturen gut gefalle.
Münch sieht den Jobwechsel als Horizonterweiterung und Möglichkeit für persönlichen Wachstum an. Erste Erfahrungen in der Leitung einer Schule hat er bereits in Heilbronn gesammelt. Dort war er als Teil des Schulleitungsteams am Katholischen Freien Bildungszentrum Sankt Kilian für die Personalplanung und für die Neustrukturierung des Ganztagsbetriebs verantwortlich. Neben seinen Aufgaben als Schulleiter wird Münch, der vor dem Studium in Heidelberg das Zimmererhandwerk erlernt hat, an der Grund- und Stadtteilschule Mathematik und Technik unterrichten.
Ihm gefalle es gut an der Boni, erzählt der neue Schulleiter, dem der Spitzname der bei vielen Wilhelmsburger Eltern beliebten Schule schon flott von der Zunge geht. Noch kenne er sich zwar nicht mit allen Baustellen der Schule aus, arbeite sich aber mit Unterstützung seines Teams ein. In dem rund 50-köpfigen Kollegium fühle er sich wohl. „An der Schule gibt es ein gutes Miteinander“, freut sich Münch. Das sei auch für die zurzeit rund 670 Schüler wichtig, die in dieser Atmosphäre gut lernen und sich entwickeln könnten.
Für den gläubigen Christen ist die katholische Ausrichtung der Schule sehr wichtig. „Mein persönlicher Schwerpunkt ist das Schulpastoral“, sagt Münch, der in der Vergangenheit mit dem Gedanken gespielt hatte, selbst Pfarrer zu werden. Er will den gelebten Glauben an der Schule fördern.
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