Deichwacht: Interview mit Peter Kähler

Peter Kähler steht am Finkenrieker Hauptdeich, im Hintergrund die Süderelbe. Foto: ad
Von Angela Dietz

Herr Kähler, wie sind Sie zur Deichwacht gekommen? 1969 hat mich der Vater von einem Schulkollegen mitgenommen. Es hat mir Spaß gebracht, da waren nette Leute. Und als ich jung war, hab ich Fußball bei Wilhelmsburg 09 gespielt. Wir hatten auch eine Deichwacht-Mannschaft. Ich fühle mich der Bevölkerung gegenüber verpflichtet, und man ist mit den anderen verbunden, so bin ich geblieben. Wenn ich was mache, mach’ ich es ganz.

Welche Herausforderungen gibt es bei der Deichwacht – außer im Katastrophenfall? Wir haben für die Technische Universität Hamburg Harburg mal auf einem Gelände eine Testanlage gebaut. Das war klasse!

Wie vereinbaren Sie Ihr Engagement mit Beruf und Familie? Meine Familie und die Deichwacht sind meine Hobbys. Ich arbeite als Geschäftsführer eines Fuhrunternehmens. Meine Frau ist auch berufstätig. Sie ist Erzieherin, arbeitet in der Kita. Meine Söhne Benjamin und Alexander sind längst erwachsen. Der eine heiratet im Sommer. Am Wochenende koche ich gern, Eintöpfe, Nudeln oder ostpreußischen Sauerbraten.

Wenn Sie in zwei Jahren aufhören zu arbeiten, was haben Sie dann vor?
Ich will mit meiner Frau noch sehr viel reisen..
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