Bunker stolz vorgezeigt

Wendelin Heinzelmann, Bereichsleiter für Marketing und Vertrieb von Paradigma Deutschland, mit der solarthermischen Solaranlage auf dem Dach des Energiebunkers. (Foto: Paradigma)

Macher des IBA-Projekts präsentierten Fachleuten ihr „Kind“

Der Energiebunker in der Neuhöfer Straße beherbergt in seinem Inneren die derzeit wohl innovativste und ökologisch-nachhaltigste kommunale Heizlösung. Kein Wunder also, dass die Macher des Bunkers ihr hochmodernes Projekt jetzt stolz einer breiteren
Fachöffentlichkeit vorstellten. Diese soll nun dafür sorgen, dass das Energieversorgungskonzept auch von anderen Kommunen aufgegriffen wird.
Neben der Führung über den Bunker, der die Heizungsfachleute zu Deutschlands größter Röhrenkollektor-Solarthermieanlage führte, besuchten die Gäste auch das Biomasseheizkraftwerk im Inneren des Bunkers. Um dieses einzubauen mussten mehrere Stockwerke des Bunkers durchbrochen werden, was die Konstrukteure bei einer Deckenstärke von 3,5 Metern vor erhebliche Herausforderungen stellte.
Insgesamt übernimmt der Energiebunker die Energieversorgung für die rund 4.000 Haushalte im 120 Hektar großen Reiherstiegviertel. Möglich machen dies mehr als 6.500 solarthermische Hochleistungs-Vakuumröhren, die jeweils zu 14 oder 21 Stück auf einem der 315 Röhrenkollektoren angeordnet sind. In dieser Formation bilden die Kollektoren auf dem Dach des Flakbunkers eine Fläche von 1.350 Quadratmeter, was ungefähr einer Fläche von fünf Tennisplätzen entspricht und damit die größte Vakuumröhren-Kollektoranlage in Deutschland darstellt.
Bei direkter Sonneneinstrahlung, aber auch an bewölkten Tagen, erzeugt die Anlage konstant Warmwasser mit Temperaturen von 60 bis 160 Grad Celsius.
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