Bitte Hundekotbeutel fotografieren

Der Student Arne Krämer mit einem Plastik-Hundekotbeutel, die nach seinen Beboachtungen viel zu oft einfach in der Natur entsorgt werden. Foto: pr

Student sammelt Daten für mehr Mülleimer –
Aktion „Hamburg räumt auf“ soll helfen

Von Miriam Kopf.
Bitte benutzte Hundekotbeutel lokalisieren und fotografieren. So lautet der zusätzliche Auftrag, wenn motivierte Hamburger bei der Aktion „Hamburg räumt auf“ ab Freitag mit Zange und Müllsack dem Abfall zu Leibe rücken.

Wer steckt hinter dieser Aufforderung?
Arne Krämer. Der 28-jährige Student hat schon als Kind Müll gesammelt. Auch heute noch ist der angehende Experte in International Business viel unterwegs. Auf seinen Touren entdeckt der engagierte Umweltschützer regelmäßig benutzte Hundekotbeutel, die einfach auf Wiesen und im Gebüsch entsorgt werden.

Was soll die Aktion
bezwecken?

Krämer hat begonnen, die Fundorte zu dokumentieren. Sein Ziel ist, auf einer Karte ganz Hamburg abzudecken. Das Ergebnis will er der Stadtreinigung zukommen lassen. Krämer erhofft sich damit, dass an den betroffenen Stellen Mülleimer aufgestellt werden, beziehungsweise die Standorte der vorhandenen verbessert werden.

Was müssen die Hamburger tun?
Bevor die Freiwilligen im Rahmen von „Hamburg räumt auf“ einen Hundekotbeutel entsorgen, sollen sie diesen fotografieren. Am besten mit einem Smartphone, um den Standort via GPS gleich mitsenden zu können.
Dann die kleine Fotodatei
mit GPS-Daten per E-Mail
senden an
hundekotbeutel@outlook.com. Weitere Infos:
❱❱ www.poopmap.de

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Stichwort „Hundekotbeutel“
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Betreff: Hundekotbeutel
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