Auswanderer zwischen Krieg und Frieden

Gefangenenlager Knockaloe, 1915: Wie das Leben deutscher Gefangenen zum Beispiel in dem britischen Lager ablief, erzählt die neue Sonderausstellung in der Ballinstadt. (Foto: Manx Museum, Isle of Man)

Ausstellung in der Ballinstadt beleuchtet unbekannte Facette des Ersten Weltkrieges

Wie hat sich der Erste Weltkrieg auf das Leben von deutschen Auswanderern in aller Welt ausgewirkt? Welche Folgen hatte die aufkeimende Deutschenfeindlichkeit für sie? Dieser eher unbekannten Facette des Krieges widmet sich das Auswanderermuseum Ballinstadt, Veddeler Bogen2, in seiner neuen Sonderausstellung „Gefangen zwischen Krieg und Frieden – Deutsche im Ausland während des Ersten Weltkrieges“. Die Ausstellung ist ab sofort bis zum 30. Dezember täglich von 10 bis 17 Uhr in Haus 1 zu sehen.
Von den Hunderttausenden, die aus Deutschland auswanderten, verloren viele während des ersten Weltkrieges ihre Freiheit und wurden in Lagern interniert.
Ihr Leben veränderte sich drastisch, denn die neue Heimat war plötzlich zum „Feindesland“ geworden und sie galten wieder als Deutsche. Die Ausstellung zeigt Bilder des Lagerlebens, das hauptsächlich von Langeweile geprägt war – beispielsweise im Knockaloe Camp auf der Isle of White vor der Küste Großbritanniens. Außerdem erfahren Besucher mehr über einzelne Schicksale der Gefangenen, darunter das eines deutschen Fotografen, der in
Australien interniert wurde.
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