Ausstellung im Wälderhaus

Der Berliner Künstler Rinaldo Hopf ließ sich von Fassbinders Film „Faustrecht der Freiheit“ inspirieren und gab Ingrid Caven ein neues Gesicht. Foto: pr

Rinaldo Hopf übersetzt Werke von Fassbinder, Pasolini
und Warhol in eigene Bilder

Andy Warhol und die Filmemacher Rainer Werner Fassbinder und Pier Paolo Pasolini haben Rinaldo Hopf in seiner Jugend so sehr beeindruckt, dass sie ihn auch heute noch beschäftigen. So sehr, dass der in Berlin lebende Hopf sich von den drei Meistern zu eigener Kunst inspirieren lässt. Wie das aussieht, können die Besucher des Wälderhauses, Am Inselpark 19, noch bis zum 23. Juni in der Ausstellung „Films of My Youth“ erleben.
Hopf will die Protagonisten der Leinwand zurück ins Gedächtnis rufen. Von zärtlich zerfließend bis grell konturiert erscheinen bekannte Szenen und Personen aus den Filmen im neuen Licht. „Pasolinis Filme haben gleichzeitig mit den Filmen von Fassbinder und Warhol meine Teenagerzeit geprägt und mich mit revolutionärem Elan erfüllt. Sie haben mich verwirrt, erregt und auf den Kopf gestellt - kurzum, es waren die intensivsten Einflüsse in einer schönen und schwierigen Lebensphase. Romantik, intensive Erotik und fröhliche Sexualität haben sich in ihnen mit Bedrohung, Gefahr und Gewalt verbunden, erläutert Rinaldo Hopf seine Idee.
Der Eintritt ist frei. Mehr Infos unter
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