Aufatmen auf der Veddel: Spielhaus gesichert

Neues Spielhaus: Klaus Lübke (SPD) zeigt, wo und wie gebaut wird.

Bezirksamt und Bezirksversammlung machen 380.000 Euro für Neubau locker

von Ch. v. Savigny

Der Fortbestand des Spielhauses Veddel ist gesichert: Auf die 320.000 Euro vom Bezirksamt Mitte hat jetzt die Bezirksversammlung (BV) nochmal 60.000 Euro obendrauf gelegt. Damit kann ab nächstem Jahr am alten und neuen Standort in der Katenweide gebaut werden. Geplante Fertigstellung: Ende 2013.
Dass das Spielhaus überhaupt weitermachen darf, ist weitgehend das Verdienst von Veddels SPD-Politiker Klaus Lübke, der einen entsprechenden Antrag in die BV eingebracht hat. „Mir fällt ein großer Stein vom Herzen“, so Lübke. „Der Fortbestand des Spielhauses stand lange Zeit auf der Kippe.“ Die 60.000 Euro, die die Finanzierungslücke decken, stammen aus dem Fonds „Wachsende Stadt“. „Das ist auch für eine Bezirksversammlung ein ganz erheblicher Betrag“, so Lübke. Erfreulicherweise sei der Antrag parteiübergreifend und einstimmig angenommen worden.
Nach einem Wassereinbruch im Sommer 2011 hatte das Spielhaus in der Katenweide über Schimmel- und Sporenbildung geklagt. Zwischenzeitlich kam die Einrichtung in der Schule Slomanstieg unter, die die Räume jedoch inzwischen selbst benötigt. Derzeit befindet sich das Spielhaus in einem der Gebäude auf dem Sportplatz Veddel. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 16 Uhr. Vormittags werden Kinder von drei bis fünf Jahren betreut, nachmittags Schulkinder von bis zu 15 Jahren. „Wir freuen uns natürlich auf den Neubau“, sagt die neue Leiterin Britta Grabis. Leider sei der Aufenthaltsraum als ein großer Bereich geplant. „Wir hätten uns mehr kleinere Räume gewünscht, in denen man ein paar Dinge unterstellen kann.“
Der Neubau des Spielhauses Katenweide bildet ein gemeinsames Gebäude mit dem bereits bestehenden Seniorentreff. Das gesamte Haus bekommt neue Fenster und eine einheitliche Verkleidung aus Lärchenholz. Die – zwischenzeitlich geplante – Variante mit den Containern sei damit Gottseidank vom Tisch, freut sich Lübke. „Diese hätten 110.000 Euro gekostet, was für drei Jahre viel zu teuer gewesen wäre!“
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