Apothekerhof wird schöner

Dennis Böschen von der Firma Grewe tauscht den Spielplatzsand aus. Sobald die Fragebögen ausgewertet wurden, soll auch mit der Umgestaltung des Innenhofs begonnen werden. Foto: cvs

Der Vorplatz bekommt Sitz- und Fahrradstellplätze –
Müllbehälter sollen weg

Von Christopher von Savigny.
Rund um den Platz ist ein Absperrgitter aufgestellt, dahinter steht ein kleiner Bagger. Ein Teil des alten Bodenbelags – Steinplatten und Pflastersteine – sind bereits entfernt: Der sogenannte Apothekerhof, der den Eingangsbereich des Häuserblocks Georg-Wilhelm-Straße 26-44 bildet und der seinen Namen der benachbarten Wilhelmsburger Apotheke verdankt, soll schöner werden. Geplant sind Sitzplätze, neue Fahrradstellplätze und ein Grandboden. Der regendurchlässige Belag würde auch den rund zehn jungen Kastanien zugute kommen, die dort wachsen. Rund 80.000 Euro kostet die Maßnahme, mit der die Saga/GWG das in den 1920er Jahren gebaute Klinkerensemble aufwerten und für die Bewohner attraktiver machen möchte.
Dazu soll auch der Umzug der Müllbehälter beitragen, die vom Vorplatz in den Innenhof verlegt werden sollen – dort gibt es bereits zwei eingehauste Müllstandorte. Die Anwohner sind mit den Plänen größtenteils zufrieden: „Früher haben dort Leute oft ihren Sperrmüll abgeladen, außerdem waren Ratten unterwegs. Wirklich kein Ort, um sich aufzuhalten!“ – so eine typische Reaktion vor Ort. Laut Bewohnerin Janine Dretvic hat es allerdings früher schon einmal Bänke auf dem Vorplatz gegeben.
„Da haben oft Leute gegessen und getrunken, und hinterher blieb der ganze Müll liegen.“

Der Innenhof soll
neu gestaltet werden

Von einer aktuellen Vermüllung will die Saga/GWG im Gegensatz dazu nichts wissen. „Die skizzierte Problematik können wir nicht bestätigen“, sagt Sprecherin Kerstin Matzen. Der Hauswart sowie eine extra beauftragte externe Beseitigungsfirma hätten die Lage gut im Griff.
Weiterhin plant das Wohnungsunternehmen, den Innenhof des Gebäudeblocks neu zu gestalten. Zu dem Zweck wurden im Vorwege Fragebögen an die Mieter verteilt. Die Auswertung ist laut Saga-Pressestelle noch nicht abgeschlossen. Der Innenhof besteht zurzeit aus einer großen Rasenfläche mit Spielgeräten und Sandkästen für Kinder. Nach Informationen des Sanierungsbeirats Südliches Reiherstiegviertel, bei dem das Thema ebenfalls auf der Tagesordnung stand, wünschen sich die Mieter Sitzgelegenheiten, Papierkörbe und neue Pflanzen. In dem betroffenen Häuserblock zwischen Georg-Wilhelm-, Zeidler-, Fährstraße und Mannesallee wohnen insgesamt 180 Mietparteien.
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