Alte Schule, neuer Name

Cassandra Mbuyane-Mokone, Gesandte des Berliner Botschafters der Republik Südafrika, kam zur Feierstunde nach Wilhelmsburg. (Foto: Foto: Frömchen)

Stadtteilschule Kirchdorf in Nelson-Mandela-Schule umbenannt

Die Stadtteilschule Kirchdorf hat sich einen neuen Namen zugelegt: Seit vergangener Woche heißt die Schule in der Neuenfelder Straße offiziell „Nelson-Mandela-Schule“. „Wir haben uns bei der Namensgebung vor allem von Nelson Mandelas grundsätzlicher Haltung und seinen Werten leiten lassen: Gerechtigkeit, Verständnis, Versöhnung und der Glaube an das Gute, Antirassismus und Antidiskriminierung, Beharrlichkeit und Ausdauer, und die Überzeugung, dass Hass und Gewalt nichts bewirken können“, erklärte Schulleiter Bodo Giese in einer Feierstunde.
Die Zustimmung der Schulbehörde zur Namensänderung habe schon seit längerem vorgelegen. „Doch wir haben bewusst gewartet, um einen würdigen Rahmen für die Umbenennung bieten zu können“, so Giese. Dieser war mit der ersten Kulturwoche der Schule, in die die Feier eingebettet war, gefunden. Neben den Schülern, Lehrern, Eltern und Ehemaligen sorgten aber auch die Gäste für einen würdigen Rahmen: die Gesandte des Berliner Botschafters der Republik Südafrika, Cassandra Mbuyane-Mokone, betonte den hohen Stellenwert, den Bildung in Mandelas Leben einnimmt. „Mit der Entscheidung, den Namen Mandela zu tragen, entschließt sich die Schule, die Werte, für die dieser bedeutende Mann steht, zu leben“, so Mbuyane-Mokone.
„Eine große Schule hat nun einen großen Namen“, freute sich Staatsrat Dr. Michael Voges, der auf die Bedeutung von Bildung hinwies und besonders die Sprachförderung und das soziale Lernen an der Nelson-Mandela-Schule hervorhob. Sie seien „Voraussetzung für Integration im umfassenden Sinne.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.