Abhörwanzen im Martiniglas

Mit der „Enigma“ wurden Funksprüche verschlüsselt. (Foto: Top Secret Oberhausen)

BallinStadt gibt ab dem 1. Februar Einblicke in die Welt der Spionage

Während Geheimdienste heute ausländische Regierungen problemlos über das Internet ausspähen können, kamen zu Zeiten von James Bond und Co. noch komplizierte Gerätschaften zum Einsatz. Agenten versteckten Abhörwanzen in Martinigläsern und verschlüsselten Funksprüche mit der Chiffriermaschine Enigma IV. Das Auswanderermuseum BallinStadt widmet dieser geheimen Welt der Spionage eine Sonderausstellung, die ab dem 1. Februar zu sehen ist. Die his-torischen Exponate sind Leihgaben des Instituts für Spionage in Oberhausen. Sie sind Teil der weltweit größten Sammlung von Gegenständen aus der Welt der Agenten.
Die Ausstellung „Top Secret – die geheime Welt der Spione“ beschäftigt sich vor dem Hintergrund der NSA-Abhöraffäre auch mit der aktuellen politischen Diskussion um die Arbeit von Geheimdiensten. Zudem will man die Besucher über den Umgang mit persönlichen Daten im Internet aufklären.

Info:
Die Sonderausstellung ist vom 1. Februar bis zum 31. März im Foyer des Auswanderermuseums BallinStadt, Veddeler Bogen 2, zu sehen. Täglich von 10 bis 16.30 Uhr.
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