62 neue Wohnungen – und günstig!

Uli Hellweg (IBA), Umweltsenatorin Jutta Blankau und Dr. Thomas Krebs feierten gemeinsam Richtfest. (Foto: Carlo Zamboni/IBA)

Richtfest bei den Saga-Neubauten in der Veringstraße 114-128

von Angela Dietz

Die Serie der Richtfeste in Wilhelmsburg geht weiter. Diesmal im Wohnungsbau: 62 neue Wohnungen im Passivhausstandard baut die Saga in der Veringstraße 114-128. Das Ensemble aus drei Gebäuden gehört zum IBA-Projekt „Weltquartier“ rund um die Weimarer Straße. Seit 2007 werden dort Sanierung und Neubauten vorangetrieben.
Die von den Dresdener Architekten Knere und Lang entworfenen Neubauten fügen sich in das Gesamtbild zwischen Weimarer Platz und Veringstraße ein. Die energietechnisch topmodernen, öffentlich geförderten Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sind zwischen 45 und 88 Quadratmetern groß. Die Eingangsmiete beträgt 5,70 Euro pro Quadratmeter netto kalt. Zum Vergleich: im Mietenspiegel 2011 liegt der Mittelwert der genannten Wohnungsgrößen zwischen 8,66 Euro und 9,09 Euro.
„Wir wollen damit zeigen, dass die Mieten trotz anspruchsvollen Klimaschutzes bezahlbar bleiben, und das langfristig“, betont IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg. Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau lobte den hohen ökologischen Standard und die Bezahlbarkeit der Wohnungen. „Darüber hinaus sind die Bewohner von Anfang an aktiv in die Neugestaltung einbezogen worden.“ Auch Saga-Vorstand Dr. Thomas Krebs betonte die behutsame und nachhaltige Entwicklung des Quartiers. „Ein herausragendes Ziel ist dabei die Stabilisierung der Nachbarschaften“, ergänzte er.
Zur erklärten Stabilisierung der Nachbarschaften gehört auch der Pavillon, ein gemeinschaftlicher Treffpunkt in unmittelbarer Nähe. Dort findet an fast jedem Nachmittag die Schularbeitenhilfe des Türkischen Elternbunds statt. Außerdem bietet der Verein Lotse/Der Hafen montagsvormittags ein preiswertes Frühstück und donnerstags einen Mittagstisch und selbstgebackene Kuchen an.
Insgesamt wohnen im Quartier im südlichen Reiherstiegviertel rund 1.700 Menschen aus fast 40 Nationen. Wünsche der Bewohner wie Gemeinschaftsräume, um sich zu treffen oder veränderte Grundrisse der Wohnungen, wurden laut IBA berücksichtigt.
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1 Kommentar
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Lothar Jakob aus Wilhelmsburg | 01.11.2012 | 12:52  
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