„1962 - Die Flut auf der Veddel“

Die BallinStadt zeigt am historischen Ort der Geschehnisse eine bewegende und informative Ausstellung zum 50. Jahrestag der Flut in Hamburg. Foto: pr

Neue Sonderausstellung im Auswanderermuseum BallinStadt

Mit Windgeschwindigkeiten von 130 Stundenkilometern fegte in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 ein Orkan über Hamburg. Das folgende Hochwasser überschwemmte mehr als 20 Prozent des Stadtgebiets. Die Elbinseln waren damals am schwersten von der Naturkatastrophe betroffen, allein in Wilhelmsburg waren 60.000 Menschen vom Wasser eingeschlossen. Das Auswanderermuseum BallinStadt zeigt am historischen Ort der Geschehnisse eine bewegende Ausstellung zum 50. Jahrestag der Flutkatastrophe. Die Sonderausstellung wird am 12. Januar eröffnet.
Anhand von Fotos, Zeitungsartikeln, Audio- und Videoeinspielungen sowie Zeitzeugenberichten veranschaulicht die BallinStadt, wie die Menschen vor 50 Jahren gegen die zerstörerischen Wassermassen ankämpften und welche Auswirkungen die Flut auf Hamburg hatte. Die Ausstellung befindet sich im Museum am Veddeler Bogen 2, also jenem historischen Schauplatz, von wo aus damals die Hilfsaktionen organisiert und die Opfer versorgt wurden.
Schwerpunk der Ausstellung werden die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse der Betroffenen und Helfer sein. Die Katastrophe in ihrem ganzen Ausmaß, die Verzweiflung und die Traurigkeit der Menschen, die nicht nur Hab und Gut sondern auch Familienangehörige und Freunde verloren haben, soll ebenso im Fokus stehen wie die Leistung der mutigen Helfer, die mitunermüdlicher Einsatzbereitschaft – oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens – Menschen gerettet haben, die aber auch Opfer bergen mussten.
Zu sehen ist die Sonderausstellung im Museum am Veddeler Bogen 2 vom 12. Januar bis 29. Februar.
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