Sonderausschuss soll Todesumstände Chantals (11) klären

Nach dem Tod der elfjährigen Chantal, die Anfang des Jahres in der Wohnung ihrer Pflegeeltern an einer Methadonvergiftung starb, wollen die Fraktionen der Bezirksversammlung Mitte jetzt einen Sonderausschuss einrichten. Darauf haben sich SPD, CDU, GAL und FDP verständigt. Der Ausschuss soll die Umstände aufklären, die zum Tod des Mädchens geführt hatten. Der Ausschuss soll Strukturen und Abläufe im Jugendhilfebereich beleuchten und konkrete Empfehlungen zur Verbesserung des Kinderschutzes erarbeiten. „Das gemeinsame Vorgehen der Fraktionen ist ein eindrucksvoller Beleg für ein ernsthaftes und tiefgründiges Interesse an der Aufarbeitung des Falls Chantal. Nachdem erste unausweichliche personelle Konsequenzen gezogen wurden, stehen nun Sachaufklärung und notwendige Organisations- und Verfahrensänderungen zum Schutz der Kinder in Hamburg im Mittelpunkt – und dies ohne parteipolitisches Kalkül“, so Christoph de Vries, familienpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion.
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