Rumpfteam schlug sich achtbar

Anna Lena Spill (SG Wilhelmsburg, l.) zählte in Eimsbüttel zu den stärksten Spielerinnen ihres Teams und erzielte insgesamt sieben Tore. Foto: rp

Handball: Ersatzgeschwächte SG Wilhelmsburg-Damen verloren beim ETV knapp 25:27

Von Rainer Ponik.
Die Verletzungsmisere bei den Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Wilhelmsburg reißt nicht ab. Neueste Zugänge im Krankenlager sind Anna Baeckler (Daumenbruch) und Tanja Petersen (Knieprobleme). Weil vor dem Auswärtsspiel beim Eimsbütteler TV auch noch der Ausfall von Anne von Holten zu beklagen war, blieb Anna-Lena Spill die einzige etatmäßige Rückraumschützin, die Trainer Sven Petersen aufbieten konnte.
So mussten gleich fünf Spielerinnen aus der 2. Mannschaft, die am Sonntagmittag schon im Landesligateam in Norderstedt zum Einsatz gekommen waren, nur zwei Stunden später auch in Eimsbüttel aushelfen. Trotz dieser denkbar schlechten Voraussetzungen schnupperten die Gäste kurz vor Schluss am Punktgewinn.
In doppelter Unterzahl verlor der Tabellenvierte in der Schlussphase den knappen Vorsprung und auch das Spiel mit 25:27. Sven Petersen war dennoch sehr stolz auf seine Mannschaft. „Meine Rumpfmannschaft hat sich hier hervorragend verkauft“, lobte der Coach. Beste Torschützinnen der SGW waren Linksaußen Stefanie Korn, die gleich zwölf Tore erzielte und Anna-Lena Spill, die sieben Treffer beisteuerte.
Ob die Wilhelmsburgerinnen, die gestern Abend bereits ihr Pokal-Viertelfinalspiel aufgrund der großen Personalsorgen absagen mussten, ihr Punktspiel gegen die SG Hamburg-Nord am kommenden Sonnabend (16 Uhr, Krieterstaße) austragen können, ist noch ungewiss.
Trotz starker kämpferischer Leistung reichte es am Sonntag auch für die Herren der SGW nicht zum Punktgewinn. Das Hamburg-Liga-Team von Jens Petersen holte gleich drei Mal einen Drei-Tore-Rückstand auf, doch am Ende ging die Partie beim SC Alstertal-Langenhorn mit 25:29 verloren. Der Glaube an den Klassenerhalt lebt beim Aufsteiger allerdings weiter. „Wir haben noch vier Spiele und nur zwei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer“, macht Jens Petersen seinem Team Mut. Schon im Heimspiel gegen die SG Hamburg-Nord 2 am kommenden Sonnabend (18 Uhr, Krieterstraße) bietet sich der SGW die nächste Chance, den knappen Rückstand aufzuholen.
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