Viele Bürgerinitiativen kamen zur Jahresabschlussfeier der Elbvororte LINKEN

DIE LINKE Elbvororte: Gute Gespräche bei der Jahresabschlussfeier
Hamburg: Restaurant Blankenese | Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von örtlichen Bürgerinitiativen waren bei der Jahresabschlussfeier von den Elbvororte LINKEN am 11.12.2012 zu Gast. Karsten Strasser, Bezirksabgeordneter für die Elbvororte (DIE LINKE) konnte Vertreterinnen und Vertreter des Bücherparadieses Iserbrook, der Initiative „Stop! - Kein Mega-Kraftwerk Wedel“, der Bürgerinitiative „Sülldorfer Kirchenweg“ und des Sozialverbands (SOVD) begrüßen. Es gab einen regen Austausch mit den Mitgliedern der LINKEN Stadtteilgruppe Elbvororte über die Aktivitäten vor Ort.
Wulf Menzel stellte die Forderungen der Bürgerinitiative „Sülldorfer Kirchenweg“ kurz vor: Die Initiative sei gegen einen Ausbau des Sülldorfer Kirchenweges von bisher 10 m auf künftig 17 m Straßenquerschnitt. Die Planungen beruhten auf einer Rechtsgrundlage von 1960 (autogerechte Stadt). Stattdessen fordere die Initiative Tempo 30 für den gesamten Sülldorfer Kirchenweg. Danach sei auch nach dem Regelwerk der Stadt ein Schutzstreifen für Radfahrer nicht erforderlich. Die Bürgerinitiative schlage außerdem vor, die vorhandenen Gehwege zu verbreitern, damit alle Fahrradfahrer - insbesondere Kinder und ältere Menschen - von der Fahrbahn getrennt auf dem Gehweg fahren könnten. Bei dieser sog. „Servicelösung“, die es auch schon auf der Elbchaussee und vielen anderen Straßen in Altona gebe, bestehe für die Radfahrer keine Benutzungspflicht auf den verbreiterten Gehwegen zu fahren, d.h. die Nutzung der Fahrbahn ist den Radfahrern weiterhin möglich. Insgesamt setze sich die Initiative für eine städtebaulich verträgliche Planung ein, die es vermeide eine 17 m breite Schneise durch die Ortsteile Sülldorf und Blankenese zu schlagen. Die Planung müsse die örtlichen Verhältnisse am Sülldorfer Kirchenweg, insbesondere die das Ortsbild prägenden Hecken und Bäume, berücksichtigen, so Menzel in seinem Betrag, der auf positive Resonanz bei den Anwesenden stieß.
Ancke Witthoefft von der Bürgerinitiative „Stop! - Kein Mega-Kraftwerk Wedel“ freute sich über eine Spende von 200,00 EUR, die ihr Karsten Strasser aus dem Soli-Fond der Altonaer LINKSFRAKTION zur Finanzierung von Anwaltskosten der Initiative überreichen konnte. Für den Soli-Fond spenden die fünf Abgeordneten der Altonaer LINKSFRAKTION monatlich zwei Sitzungsgelder, die zur materiellen Unterstützung von Bürgerinitiativen verwendet werden. Für die politische Arbeit der Elbvororte LINKEN in 2012 konnte Karsten Strasser eine positive Bilanz ziehen: „DIE LINKE hat 2012 zwei gut besuchte Veranstaltungen im ASB-Haus Rissen angeboten: Im Februar sprach Prof. Dr. Herbert Schui zum Thema „Euro- und Finanzkrise“. Am 18.11.2012 informierte Dora Heyenn - Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft – zum Thema: „MEGA-Kraftwerk Wedel – Folgen für Rissen?“. Außerdem hat sich die LINKE dafür eingesetzt, dass Iserbrook wieder eine eigene Bücherhalle erhält – die Realisierung dieser für den Stadtteil sehr wichtigen Forderung scheitert bislang an der Ablehnung von SPD, CDU und GRÜNEN. Inhaltliche Schwerpunkte für 2013 sind die Unterstützung der Initiative „Unser Hamburg – Unser Netz“ und der Bundestagswahlkampf.“
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